120Temora.Lubar (*) vor mir. An jeglicher Seite, aufih-(*) Aus verschiedenen Stellen des Gedichts kann man sich ei-nen deutlichen Begriff der Scene, der Handlung vonTemora machen. In einer kleinen Entfernung voneinander stiegen die Hügel von Mora und Lora, Fin-gal besaß den ersten, Cathmors Heer den zweyten,durch die Ebne, welche zwischen beyden war, flos derkleine Bach Lubar, an dessen Ufern alle Schlachtenvorfielen, ausgenommen jene die zwischen Cairbarund Oscar entstand, wie im 1ten Buch erzehlt wirdDiese letzt gemeldete Schlacht geschah an der Nordseitedes Hügels von Mora, dessen Fingal sich bemächtigte,nachdem sich Cairbars Heer zu jenem Cathmors zu-rückzog. In einer Entfernung aber im Gesichte vonMora gegen Westen entsprang der Lubar aus demGebirge Crommal, und vergoß sich nach einem kurzenLaufe durch die Ebne von Moielena, ohnweit demSchlachtfelde ins Meer. Hinter dem Gebirge Crom-mal lief der kleine Bach Lavath, an dessen UfernFerad-Artho, Sohn Cairbars, der einzige von Co-nars Geschlechte, in einer Höhle verborgen blieb,während der gewaltsamen Reichsanmassung Cairbars,des Sohns von Borbar=Duthul.
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