Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
83
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Drittes Buch.Krieger, voran; ich kann zu deiner Hülfe dieLanze nicht heben. Ich steh' harmlos im Kampf'aber weit soll sich meine Stimme verbreiten; dieSöhne von Selma sollen sie hören, und meinervorigen Thaten gedenken,Seine schreckliche Stimme erhob sich im Wind'.Das Heer beugt sich vorwärts im Kampf', sie hörtenihn öfters am Strumon, wenn er sie zur Jagd derHirsche berief'. Er steht erhaben mitten im Krieg'; wieeine Eiche in den Säumen des Sturms, die itzoder Nebel in der Höhe bekleidet, dann zeigt sichihr breites und wallendes Haupt; der tiefsinnigeJäger erhebt von seinem schilsigten Felde seinAug.!Meine Seele verfolgt dich, o Fillan!durch die Pfade deines Ruhms. Vor dir rollstdu den Feind. Itzt könnte vielleicht Feldath ent-fliehn, aber die Nacht steigt mit ihren Wolkenherab. Man hört in der Höh' Cathmors Horn.Aus dem versammleten Nebel von Mora, hörenSelmas Söhne die Stimme von Fingal. DieBarden gießen ihre Lieder, wie Thau, auf denzurückkehrenden Krieg„Wer kömmt vom Strumon,“ sagtensie, in der Mitte ihrer wandernden Locken?Sie ist traurig in ihren Schritten, und hebt ihreblauen Augen gen Erin, warum kraurst du Evir-choma? (*) Wer gleicht deinem Führer anRuhm’?F 2(*) Evirscheama, mild und erhabenes Mädchen,60