Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
81
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Drittes Buch.81verstreut! du falltest sie in deinem Zorn zusammen.Wie eine junge Eiche, fällt Torlathon (*) mitseinen Aesten um sich. Seine hochbusigte Gattin,streckt in Träumen ihre weissen Arme, zu demzurückkehrenden Führer, da sie beym strudelndenMoruth, in ihren vernachläßigten Locken ein-schläft. Es ist sein Geist Oichoma. Der Führer er-liegt. Horch' nicht zu den Winden, nach Turla-thons schallendem Schild; er ist durchbohrt;an seinen Strömen, sein Schall ist vergangen.Nicht friedlich ist Foldaths Rechte, erwindet im Blut' seinen Lauf, in der Schlachtbegegnet ihm Connal. Sie mengten ihren schal-lenden Stahl. Warum sollten meine Augen siebeschaun! Connal, deine Locken sind grau! duwarst dem Fremden ein Freund, am moosigtenFelsen Dun=loras. Wenn sich die Wolken zu-sammengerollt: dann wurd dein Mahl ausgebrei-tet. Der Fremdling hörte die Winde von aussen,und erfreute sich bey deiner drennenden Eiche.Warum bist du, Erzeugter Duth=Carons, warumbist du im Blute erlegt! der versengte Baumhängt über dir. Neben dir liegt dein gebroche-ner Schild. Mit dem Strom' mengt sich deinBlut, du Schildezerbrecher!Oſ-(*) Turlathon, breiter Stamm eines Baums. Mo-ruth; großer Strom. Oichaoma, mildes Mäd-chen. Dunlora, der Zügel des brausenden Stroms.Duthcaron, dunkelbrauner Mann.