Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
80
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Temora.80rer auf Lena, ihrem dichten und dunklen Nebel be-gegnen, wenn er mit ihren Geiſtern beladen, ne-ben dem schilfigten See herumschwebt. Sie sollennie, aus Mangel des Lieds, die Sitze der Windebesteigen.Im gehn ward Cormul verfinstert, hin-ter ihm stürzte sein Volk. In der Weite san-ken sie hinter den Fels. Gaul sprach zu Fillanvon Selma; da sein Aug den Lauf, des dun-kelaugigten Führers Dunrathos verfolgte. "Dusiehst die Schritte von Cormul! stark sey deinArm! wenn er erliegt, Erzeugter von Fingal,erinnere dich Gaulens im Krieg'. Hier stürztich voran zur Schlacht, in der Mitte der Reihender Schilde.Das Zeichen des Tods steigt empor: derſchreckliche Klang des Schildes von Morni; da-zwischen brüllt die Stimme von Gaul. Fingalempört sich auf Mora; er sah' sie, von Flügelzu Flügel, auf einmal sich beugen im Streit.Schimmernd auf seinem düstern Hügel, standCathmor vom strömigten Atha. Die Könige gli-chen zween Geistern des Himmels, jeglicher stehend aufseiner dunkeln Wolke; wenn sie die Winde ver-schicken, und die brausenden Meere erheben. Vorihnen ist das blaulichte Toben der Wellen, be-zeichnet mit den Pfaden der Wallfische, sie selbersind ruhig und glänzend. Der Hauch hebt lang-ſam ihre Locken von Nebel!Welcher Lichtstrahl hängt hoch in derLuft! welcher Strahl, als Mornis schreckbaresSchwert! o Gaul! der Tod ist über deine Pfadever-