Temora.64Barden vernehmen. Cairbar soll sich in seinenWinden erfreun.Cathmors schwellende Seele erhob' sich.Von seiner Seite zog er den Dolch; er stellteihn schimmernd in meine Rechte. Er stellte ihnin meine Rechte, mit Seufzer, und schrittschweigend hinweg. Meine Augen verfolgten seineScheidung. Er schimmerte dämmernd, wie dieGeſtalt eines Geiſts, der bey der Nacht demWanderer, auf der dunkelberandeten Heyde, be-gegnet. Seine Worte sind dunkel, wie Liederder Vorwelt. Der halb sichtbare Schatten schrei-tet mit dem Morgen hinweg!) Wer kommt von Lubars Thal?von den Säumen des frühzeitigen Nebels? dieTropfen des Himmels sind auf seinem Haupt;seine Schritte in den Pfaden der Traurigen.Es ist Carril der vorigen Zeiten. Er kommtvon(*) Der Morgen des zweyten Tags von Eröfnung desGedichts bricht an. Nach Curhulline Tod zog' tüchCarril, Sohn von Kinfena, sein Bard zu der Höhlevon Tura zurück, diese war in der Nachbarschaft Moi-lenas, der Scene des Gedichts von Temora. Seinezufällige Erscheinung setzt Ossian in Stand, das Ver-sprechen das er Cathmor gegeben hatte, ein Todten-lied über Cairbars Grab singen zu lassen, gleich zuerfüllen. Dieses Buch enthält, nur wenig Stunden.
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