Zweytes Buch.längs dem grünenden Erin. Hinter seinemSchwert' schritt' dämmernd der Tod. BolgasSöhne flohn vor seinem Lauf', wie vor ei-nem Strom', der durch die Einöde reissend, dieFelder, mit all ihren schallenden Wäldern, ent-führt. Ihm begegnete Crothar im Tressen, (aber Alnecmas Krieger entflohn. In der Weh-muth(*) Die Hochachtung in Ansehung Crothars ist wohl beob-achtet, indem er Vorfahrer Cathmors, welchem dieEpisode zugewidmet wird, ware. Der Bard besänsti-get seine Niederlage, und meldet allein, daß sein Volkflohe. Cathmor nahm das Lied Fonars auf einer un-günstigen Seite. Die Barden die aus dem Orden derDruiden waren, welche sich eine Vorsehung der Bege-benheiten anmasseten, wurden angesehen, als hättensie eine übernatürliche Kenntniß des Künftigen: derKönig dachte, daß die Wahl von Fonars Lied', ausseinem Vorwissen des unglücklichen Ausgangs des Krie-ges herrührte; und daß sein eigenes Schicksal unterjenem seines Vorfahrers Crothar entworfen wäre.Die Stellung des Bärden, nach dem Vorwurf seinesSchutzherrns, ist mahlerisch und rührend. Wir be-wundern Cathmors Rede, aber bedauren die Wirkung,die sie auf der fühlbaren Seele des guten alten Dichters hat.
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