Temora.58Crothar erhob' sich. Er führte das weißbusigteMädchen nach Atha. Barden tönten vor ihrden Gesang. Freude herrschte um die Tochtervon Cathmin,Es stieg' der Stolz von Turloch empor,einem Jüngling', der in die weißhändigte Conlamaverliebt war'. Er kam' nach Alnecma mitKampf; nach Atha dem Sitze der Rehe. Cor-mul schritt' zum Treffen, der Bruder des imWagen getragenen Crothar: er schritt voran,aber fiel. Es hoben sich die Seufzer seines Volks.Schweigend und erhaben, über den Strom, kamCrothars düstre Kraft: er rollte den Feind vonAlnecina hinweg. Er kehrte, in der Mitte derFreuden Conlamas, zurück."Schlacht folgt auf Schlacht, Blut fleußtauf Blut. Die Gräber der Tapfern steigenempor. Die Wolken von Erin sind beladen mitGeister. Um Crothars erschallenden Schild,sammleten sich die Führer des Süden. Er kam',mit Tod, zu den Pfaden des Feinds. Die Mäd-chen weinten bey den Strömen von Ullin. Sieschauten gegen den Nebel des Hügels: aus seinenFalten stieg kein Jäger herab. Schweigen ver-dunkelt' das Land, auf grasigten Gräbern senfzteneinsame Windstöß'.„ Herabsteigend wie der Adler des Him-mels, mit all seinen brausenden Schwingen; wenn erden Windstoß verläßt, stürzte Trenmors Erzeugtermit Freude heran; Conar der Arm des Tods ausdem waldigten Morven. Er rollte seine Machtlängs
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