Temora.ten! sprich nicht von den Mächtigen, Cairbarkehr' dein Schwert gegen mich. Unsre Kräftesind gleich. Aber Fingal ist berühmt! der ersteder sterblichen Menschen!Das Volk sah' die dämmernden Führer. Manhört herum ihre dringenden Tritte, ihre Augenrollen in Feuer. Tausend Schwerter sind zurHälfte entblößt. Der rothhaarigte Olla töntedas Schlachtlied. Die zitternde Freude der Seelevon Oscar erhob' sich: die gewöhnliche Freudeseiner Seele, wenn er Fingals Horn vernahm.Dunkel wie die schwellenden Wogen des Meers,eh' die Winde sich heben, wenn sie ihre Häupterbey der Küste zerbrechen, stürzte das Heerr vonCairbar voran!Tochter von Toscar! (*) Warum diese Thrä-ne! er ist noch nicht gefallen. Zahlreich waren dieTodten seines Arms, eh' mein Held nieder-sank! Sieh', sie fallen vor meinem Sohn', wieHayne in der Wüste; wenn ein zorniger Geistdurchs Dunkel sich stürzt, und ihre grünen Häup-ter mit seiner Rechte ergreift. Morlath sinkt.Maronnan stirbt. Conachar zittert in seinemBlut'! Cairbar bebt vor Oscar Schwert! Erkriecht ins Dunkel hinter einen Stein. Er hebtverborgen seinen Speer. Er durchbohrt die Seitemeines Oscar! vorwärts fällt er auf seinenSchild: noch stützt den Führer sein Knie. Aber derSpeer(*) Malvina, Tochter von Toscar, welcher dieser Theildes Gedichts, der den Tod Oscar ihres Geliebtenbetrift, gewidmet war.
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