Temora.dampf des Tods. Das Blut von Tausendenfärbt sein Eisen, der erste bestieg er das Ufer,stark in den grauen Locken des Alters. Hochstiegen seine sennigten Glieder, als er in seinemVermögen voranschritt. An seiner Seite ist dasSchwert, welches keine zweyte (*) Wunde ver-setzt, sein Schild ist schreckbar, wie der blutigeMond, der durch einen Sturm sich erhebt. Dannkam Ossian König der Lieder. Dann MornisSohn, der erste der Menschen. Auf seinem Speerspringt Connal voran. Dermid spreitet seinedunkelbraunen Locken. Fillan, der junge Jägerdes strömigten Moruth, spannt seinen Bogen.Aber wer ist jener, der vor ihnen schreitet, wieder schreckbare Lauf eines Stroms? Er ist es, derSohn Ossians, schimmernd in seinen zierlichenLocken! ſein langes Haar fließt auf ſeinem Rücken.Sein Helm bedeckt halb seine dunkle Stirn. Anseiner Seite hängt nachläßig sein Schwert. Wieer voranschreitet, schimmert sein Speer. Ichfloh' vor ſeinen ſchreckenden Augen. O Königdes hohen Temora!Fleuch(*) Es war das berühmte Schwert Fingalo, von Lundeinem Schmiede von Lochlin verfertiget. Und von ihmpoetisch, der Sohn von Luno genannt: man sagt,dieses Schwert tödtete einen Mann bey jeglichem Hie-be; und Fingal brauchte es nur zur Zeit der gröstenGefahr.
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