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wurde Pastor zu Loddiger, vocirt 1679, ordinirt 1680, gestorben1710. Napiersky,. Kirchen und Pred. Heft 2, TU. 1. S. 34.
747. 1669. Octbr. Gustavus Janichius Riga Livonus.
748. 1671. April. Johan Wilken Reval. Livonus. Im Jahre1676 als Pastor zu Jegelecht in Ehstland angestellt, wurde er1694 Pastor in Kegel und 1706 Propst in West-Harrien. Gest.1710. Paucker, Geistl. S. 103 und 122.
749. 1672. Mai. David Lotichius Rigensis. Ein Sohn desDavid Lotichius, welcher Pastor zu Wenden, sodann zu RigaGarnisons-Prediger, darauf Feldpropst und endlich Pastor zuSchlock war. In Rostock schrieb er 1673 eine diss. politica dejudice. Nach einer handschriftlichen Bemerkung von J. C.Schwartz in dessen auf der Rigasehen Stadtbibliothek befind-lichem Exemplar von Gadebusch' Livl. Bibl. hat er noch beiLebzeiten seines Vaters sich ganz auf die Widerliche Seite gelegt.Napiersky, Kirchen und Pred. Heft 3, Thl. 2. S. 59. Gade-busch, Livl. Bibl. II. S. 203. Schriftst.-Lex. in. S. 110, 111.
750. — Juli. Engelbertus Mathias Dorpatensis Livonus. Er
war 1677 und 1678 Pastor zu St. Magdalenen, zog später nachNarva. Napiersky, Kirchen und Pred. Heft 3, Thl. 2. S. 67.
751. — — Johannes Nicolaus Hartungus, Rotmersleb.Magdeburg, ecclesiae Raugensis in Livonia Pastor et districtusDorpatensis praepositus, S. S. Theol. Licentiatus. Geboren zuRotmersleben am 17. Februar 1636, trat er nach beendigtenStudien als Wachtmeister in den Kriegsdienst unter dem KönigeCarl Gustav von Schweden, wurde 1661 Pastor zu Rauge inLivland und 1670 Assessor des Dörptschen Unter-Consistoriums.Im Jahre 1672 finden wir ihn in Rostock, wo er eine Disser-tation schrieb, um Licentiat der Theologie zu werden; 1688 ister Assessor des Ober-Consistoriums, 1696 Propst und Pastor zuWolmar. Er führte den Vorsitz bei den Synodaldisputationender livl. Geistlichkeit, zuletzt in Pernau. Auf seiner Rückkehrvon da wurde er beim Einfall der Rassen in Livland, als erüber die Aa setzte, am 15. August 1702 von den ihn verfolgen-den Kosaken niedergeschossen. Napiersky, Kirchen und Pred.Heft. 3, Thl. 2. S. 5. Schriftst.-Lex. H. S. 188.