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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
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des Bibliothekare braucht sich daher auch nicht auf die Her-stellung der einzelnen Zettel, sondern nur auf ihre systematischeAnordnung zn richten;

2. i*t das Zettelmaterial nach einer längern Reihe vonJahren abgenutzt oder sonst unbrauchbar geworden, so ist dieAnfertigung einer neuen Abschrift von den Zetteln des Fach-katalogs lediglich eine Geldfrage:

:>. die in dein Fachkataloge niedergelegte wertvolle erstebibliographische Aufnahme wird geschont, weil sie dem Gebrauchedes Publikums entzogen ist; sie ist aus demselben Grunde

4. dem Bibliothekar für die Verwaltungsgeschäfte immerzur Hand:

.">. da nur der systematische Katalog eine eingehende wissen-schaftliche Anordnung erfährt, so kann die Zahl der Unterabtei-lungen des Faehkatalogs auf dasjenige Mass beschränkt bleiben,welches aus praktischen Backsichten, besonders im Interesse derÜbersichtlichkeit grösserer Büchermassen, nicht überschrittenwerden darf:

iL die wissenschaftliche Anordnung des systematischen Kata-logs kann unabhängig vor sieli gehen; sie kann jederzeit nichtallein kleinere Korrekturen, sondern sogar vollständige Umwand-lungen erfahren, ohne die Anordnung des Fachkatalogs oder dieBücheraufstellung im geringsten zu alterieren. Dieser gewisser-massen flüssige Zustand des systematischen Katalogs ist es,welcher es allein ermöglicht, seiner Masse immer wieder diejenigeForm zu geben, welche die wissenschaftlichen und die prakti-schen Interessen erheischen.

Diesen Anforderungen soll zunächst die hier gewählte äussereForm des Katalogs entsprechen; sie versucht es, mit den Vor-teilen des Zettelsystems die Sicherheit gegen eine willkürlicheEntfernung von Zetteln und gegen die Zerstörung der Anordnungdurch die Benutzer zu verbinden. Die Einrichtung, welche ananderer Stelle l ) näher beschrieben wurde, besteht darin, dass die

*) Centralblatt für Bibliothekswesen Jahrg. 2 S. 5 ff. Die Herstellungeines allen Anforderungen entsprechenden Modells, etwa unter Zugrunde-legung des an der Heidelberger Universitätsbibliothek eingeführten, deml'hotographie-Album ähnelnden Katalogsystems, wäre m. E. ein sehr geeignetesObjekt eines Konk u iieuzausschreibens.