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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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für die Formatklassen werden nicht nach der Bogenbrechung,sondern nach der Höhe der gebundenen Bücher, und zwar unterBerücksichtigung der vorhandenen Büchergestelle, auf Grund dernoch zu ermittelnden Verhältniszahlen der Formatklassen zu ein-ander, festzusetzen sein. l ) Die Angabe der neuen Formatklassewird dann neben der für die Katalogisierung vorgeschriebenenFormatangabe in allen Katalogen nachzutragen sein, und zwardurch die Bleistiftnotiz: g, m oder k, d. i. gross, mittel oder klein.Die Aufstellung beginnt am linken untern Teile eines Bücher-gestelles; innerhalb des durch je zwei senkrechte Wände begrenztenAbschnittes werden die Bücher in der Weise aufgestellt, dassvon der niedrigem zur höhern Nummer auf den einzelnenBrettern die Richtung von links nach rechts, zum nächsten Brettedie Richtung von unten nach oben eingehalten wird; ist der Ab-schnitt gefüllt, so wird dasselbe Verfahren bei dem rechts danebenliegenden Abschnitte wiederholt. Für die drei Formatklasseng, m und k wird nach der Grösse die Richtung von unten nachoben festgehalten; die Klasse g kommt in eine oder nach Bedarfmehrere der untersten Reihen, dann folgt Klasse m und Klasse k;dabei wird davon abzusehen sein, die zu derselben Unterabtei-lung gehörigen Werke verschiedenen Formates etwa in demselbenAbschnitte zu vereinigen; vielmehr geschieht die Verteilungund Einstellung der Tragbretter höchstens unter Berücksichtigungdes für die ganze Hauptgruppe bestimmten Aufstellungsraumes;anderenfalls würde eine ökonomische Verwertung des letzternnicht möglich sein, da die Verhältniszahlen der Formatklassen inden verschiedenen Hauptgruppen erheblich abweichen. So istz. B. bei D die Zahl der Folianten Kirchenväter, Konzilien-sammlungen, Acta Sanctorum etc. verhältnismässig die grösste,während die Litteratur von G, Staatswissenschaften und Volks-wirtschaftslehre, bei uns vorwiegend durch neuere Werke kleinernFormates vertreten ist. Bei der Aufstellung bäudereicher, nochnicht abgeschlossener Werke sind die voraussichtlichen Zugängein Anschlag zu bringen; ebenso wird zwischen den einzelnen

') In neuerer Zeit sind zwei hierher gehörige eingehende bibliotheks-technische Abhandlungen von Steffenluigen erschienen: 1. Die neue Auf-stellung der Universitätsbibliothek zu Kiel. Kiel 1883. 2. Über Normalhöhenfür Hüchergeschosse. Kiel 1885.