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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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zienrats Dr. Gustav von Mevissen, Schenkung des Eigentümersvom 5. Oktober und 2. Dezember 1885;

die Bibliothek des am 9. Dezember 1885 zu Köln verstorbenenOberbürgermeisters Dr. Hermann Becker. Diese Sammlung,welche einen ungewöhnlichen Reichtum an historischen, juristischenund besonders an volkswirtschaftlichen Werken aufweist und u. a.eine gediegene Grundlage zu einer Verwaltungsbibliothek derStadt Köln abgeben wird, wurde von der Witwe des Verewigtenunter dem 28. Dezember 1885 der Stadtbibliothek als Geschenküberwiesen, und zwar mit der Massgabe, dass die bereits vor-handenen Bücher der Stadt Dortmund, soweit diese von den ihranzubietenden Schriften nicht auch bereits ein Exemplar besitzt,zufallen sollen.

Ausser diesen grossen abgeschlossenen Sammlungen gingengrössere Geschenke ein von: dem frühern OberbürgermeisterBachern, Major Bauer, Redakteur Dr. Cardauns, Musikdirek-tor Commer in Berlin, dem Stadtverordneten Farina, denErben des Justizrats Graebe in Rinteln a. d. Weser, der KölnerHandelskammer, Bnchhfindlei Belinken, den StadtverordnetenGeh. Re^ierungsrat Külilwetter und Kyll, dem StandesbeamtenLinn, Rentner J. J. Merlo, dem Neubnersehen Antiquariat,dem Stadtverordneten E. vom Rath, Rommerskirchens Bach-handlang, Verleger Schloss, E. vom Wecrth und andern. Audihat sich die Stadtbibliothek seit Jahren einer ansehnlichen Zahlvon regelmässigen Beiträgen zu erfreuen gehabt; die Verlegerder meisten in Köln und dessen nächster Umgebung erscheinen-den Zeitungen und sonstigen periodischen Schriften stellenbereits seit Jahren Frei-Exemplare, eine Anzahl von Druckereibesitzern neuerdings auch Schriftproben und bessere Erzeugnissedes Accidenzdruckes zur Verfügung und unterstützen auf dieseWeise die oft so mühsame und schwierige Sammelarbeit derBibliothek in einer Richtung, welche eine ganz besondere Beach-tung verdient, aber leider nicht immer gefunden hat. Von denneu erscheinenden Beiträgen zur rheinischen Geschichte habendie Verfasser meist mit grosser Bereitwilligkeit ein Frei-Exeniplaiübersandt. Von dem königlichen Minister der geistlichen, Unter-richts- und Medizinalangelegenheiten ist eine Reihe von wertvollenWerken als Geschenk überwiesen worden. Die Behörden, gelehrten