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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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zugleich auf die Schaffang einer möglichst grossen Zahl vonArbeits- und Leseplätzen Rücksicht zu nehmen; beides ist in sehrzweckmässiger Weise dadurch erreicht worden, dass ein doppel-seitiges Ilepositorium in der Längenachse des Saales im Anschlussan die eisernen Träger, ein einseitiges an der östlichen Wanddesselben angebracht wurde; beide reichen bis nahe an die Deckedes Saales, sind aber in halber Höhe mit einer zusammenhängen-den und durch zwei Treppen zugänglichen Galerie versehen, so-dass die Anwendung von Leitern nur bei den kleineren in demSaale noch aufgestellten Repositorien erforderlich ist. Das doppel-seitige Hauptrepositorium teilt den Saal in zwei annähernd gleicheTeile; im südlichen befinden sich ein durch Barriere abgesperrterRaum für die Bücher-Expedition und die Arbeitsplätze für dasPublikum, während im nördlichen das Sekretariat untergebrachtund vom Publikum ebenfalls durch eine Barriere abgeschlossenist; der zwischen letzterer und dem Hauptrepositorium belasseneGang ist breit genug, um den Benutzern des Lesesaales denZugang zu den auf dieser Seite aufgestellten Büchern zu er-möglichen.

In dem an den Lesesaal anstossenden Bibliothekarzimmerwird die ganze Breite der Trennungswand von einem nur durchdie VerbindungsthQr unterbrochenen Büchergestell bis zur Höhe

von .'5 m eingenommen.

In den Büchcrsäleu des ersten und zweiten Stockwerkes istdie Stellung der Bücherrepositorien nach der Tiefe der Säle sodisponiert, dass das Fensterlicht von der Vorder- und Hinterfrontin die Zwischengänge fällt und die Zugänglichkeit auch hier ohneAnwendung von Leitern erreicht wird. Zu dem Zwecke führenlängs der Hinterfront feststehende Galerien in 2,17 m Höhe überden Saalfussböden an den Kopfenden der Gestelle vorbei, vondenen man mittels leichter Fahrstühle, welche auf Schienengeleisenlaufen, sich in der Richtung der durch je zwei Büchergestellegebildeten Gassen fortbewegen kann. Die Fahrstühle sind amvorderen Ende durch ein eisernes Geländer, auf welchem einPultbrett ruht, und am hinteren Ende durch eine Gitterthür ab-geschlossen. Die Fortbewegung geschieht durch den Benutzerdes Fahrstuhles mit Hülfe von Seilen, welche die Büchergestelleentlang angebracht sind.