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Abdruck kommen. Es sind hierfür zunächst in Aussicht genommen:Die Sammlung von Ausgaben der Imitatio Christi, die städtischeVerwaltungsbibliothek, die Zeitschriften, die Quellen und Dar-stellungen zur Geschichte des L8. und L9. Jahrhunderts, dieDubletten, die alten Drucke.
Was das vorliegende Heft betrifft, so bildet dasselbe denersten grössern Verwaltungsbericht der Bibliothek, keine Ge-schichte derselben; eine solche kann, in Anbetracht der gegen-wärtigen Zusammensetzung des Bücherbestandes, nur im Zu-sammenhang mit einer allgemeinen Geschichte der kölnischenBibliotheken geschrieben werden. Die dürftigen Mitteilungen überdie ältere Zeit und die Angaben über die äussern Schicksale derBibliothek in diesem Jahrhundert haben lediglich den Zweck, dasVerständnis der gegenwärtigen Bibliotheksverhältnisse zu ver-mitteln und damit auch als Grundlage für den vorwiegend tech-nischen Verwaltungsbericht zu dienen. Wenn der letztere es ver-sucht, für die Bibliothekverwaltung seihst eine von dem Wechselder Personen möglichst unabhängige Tradition zu schaffen, so ister vielleicht auch geeignet, der vorgesetzten Behörde wie demPublikum einen Einblick in den Betrieb und Zusammenhang derBibliotheksgeschäfte und damit auch ein erhöhtes Verständnis fürdie Bedürfnisse der Bibliothek zu verschaffen. Dass gelegentlicheAuslassungen über allgemeinere Fragen des Bibliothekswesens fin-den Fachmann nichts neues bringen sollen, bedarf wohl kaum derErwähnung.
Der §. S der Vorschriften für die Titelaufnahme (S. 59) sollvollständiger lauten: Alle Abkürzungen sind durch einen Punkt,alle Auslassungen durch eine kurze punktierte Linie zu bezeichnen.
Die vor kurzem erschienene Schrift: Instruktion für die Ord-nung der Titel im alphabetischen Zettelkatalog der Königlichenund Iniversitäts-Bibliotliek zu Breslau, ausgearbeitet von Dr. CarlDziatzko, Oberbibliothekar, Berlin 1886, ist auf S. Ol, Anm. 2,nachzutragen.