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deriburg in Bezug auf die Aachener luth. Gemeinde 'gnedigsterklert habe. Dan es liett im (Eidenbeck) Ihre Maj. selbstenwie insgleichen Ihr Maj. kantzier gefraegt, ob ehr das exerci-tium religionis in Aech durchaus verthedigen wolt, es werendannoch daeselbst vill Calvinisten; hett er beiderseits geant-wort, es were seins thouns nicht, were auch zu dem endtghen Aech nit gesant, tzu inquirirn, was allerseits geglaubtwürde, darumb ers auch in genere nit wolt noch kunt verthe-digen. Was er aber in Aech selbst gesehen, auch sampt sei-nem mitgeordneten, dem von Seitlitz, selbst gehört und ge-braucht, das kunt und wolt er verthedigen als dem gemess,so in seines gnedigen herren landt geübt und gebraucht würde,wüste auch, das wannehr Ihre kais. Maj. selbsten würdensehen, mit velcher andacht beysamen qwemen bey acht- inzehnhundert person mehr oder weniger, Ihre Maj. würden eingnedigst begnuegen daran haben und dieselben unbedrücktlassen 5 . Der Kaiser habe sich darauf gnädigst geäussert, dochhabe er auch erklärt, er nehme es 'zu grossem ungefallen auf,das die von Aach nicht fein richtig sich instelleten (nämlicham kaiserlichen Hofgericht), sonder allenthalben die Fürstenbemüheten, welchs also gedeutet, das die zu Aech Ihre Maj.bey denselben fürsten und stetten wolten ein Ungunst auf-dringen .
Am 10. Mars verliessen die beiden Dresden, am 16. kamensie wieder nach Marburg, ivo Kalkberner durch Hunnius erfuhr,dass inzwischen Landgraf Ludivig die Aachener Gemeindebrieflich seiner Theilnahme versichert habe. Am 20. Märzlangte er ivieder in Aachen an.
5) Erklärung des Consistoriums der lutherischen Gemeindeüber das der Gemeinde vom Rath der Stadt Aachen ertheilte Ver-bot der öffentlichen Religionsübung.
15 98 Juli 16. (Archiv der ev. Gemeinde zu Aachen).
Anno 98 den 16. Juli ist den predigern der wahrer un-veränderten Augspurgi sehen Confession nemlioh herrn Johann