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hältnisse orientirt sein sollte, doppelt Wunder nimmt, wardas nächste Ziel, das mir bei der Abfassung nachstehenderZeilen vorschwebte. Aber es erschien mir doch unpassend,die Untersuchung auf diesen Punkt zuzuspitzen. Es stelltesich im Gegentheil als wtinschenswerth heraus, die ganzehier in Betracht kommende Ueberlieferung in ihrem Zu-sammenhang ins Auge zu fassen. Denn einmal ist die ein-schlägige moderne Litteratur in den seitherigen AachenerPublikationen Über diesen Gegenstand durchaus unbekannt,jedenfalls unbenutzt geblieben. Es ist in Folge dessen ein-zelnen Nachrichten in Quellenschriftstellern, deren Verhält-niss zu einander man nicht erkannte, eine Beweiskraft vin-dicirt worden, die ihnen durchaus nicht inne wohnt 1 ). Dannaber ist eine geordnete und kritisch gesichtete Zusammen-fassung dessen, was sich über den hier in Betracht kommen-den Sagenstoff feststellen lässt, von bleibendem Werthe alsnothwendige Vorarbeit für eine künftige erneute Kritik derNachrichten über die Aachener Heiligthümer in ihrer Ge-sammtheit, die trotz der schon so zahl- und umfangreichenBearbeitungen dieses Gegenstandes als durchaus erforder-lich bezeichnet werden muss.
Ohne mich auf eine Berichtigung der hier einschlagen-den früheren Aachener Litteratur, die für mich wie für denLeser ermüdend und ohne Werth sein würde, einzulassen,versuche ich, den Stoff genetisch zu entwickeln; der Ver-gleich mit jenen früheren Ansichten, wird dann jedem, derInteresse an diesen Verhältnissen hat, ein Leichtes sein.
c Descriptio, qualiter Carolus Magnus clavum et coro-nam Domini a Constantinopoli Aquasgrani attulerit, qua-literque Carolus Calvus haec ad Sanctum-Dionysium re-tulerit'.
1) Auch das im Uebrigen so schätzenswerthe Buch vonFloss,Geschichtliche Nachrichten über die Aachener Heiligthümer (1855)macht in dieser Beziehung keine Ausnahme.