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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
Entstehung
Seite
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119digen ist der lezte Zweck der ganzen Einrich- tung derselben; singt Schüren nach, und setztaus seines Awtsgenossenen Schneider kateche.tischen Unterrichte (2) noch hinzu. Wir dür-fen unsern Körper nicht durch willkührliche Bußwercke, und Selbstpeinigungen schwächen,oder gar tödten. Gott ist ein guter Vater,dem es kein Vergnügen seyn kann, seine Kin-der leiden zu lassen. Mögen immerhin Schwär- mer glauben, Gott durch übertriebenes Fasten,und Geiffeln einen Gefallen zu thun; der auf- geklärte Christ weiß nichts von solcher Tiran-et nei, er geniesset die Güter des Lebens mit1 Dank, und Freude, und leidet das Uebel, daser nicht vermeiden kann, oder darf mit Geduld,(2) Bl. 64.§. 14.Wann Feder (1) vorsingt:Ob übrigens die Erhaltung der Welt eine Wirckung Gotteswie die Schöpfung, eine fortwährende Anwen-dung der schöpferischen Kraft; oder ob Gottdurch einen Act der Schöpfung alles also ge- gründet, daß von dort an alles nun natürlichgeschieht, nichts mehr unmittelbar geschaffen1' wird; dies ſind Fragen, bey denen die Begriffeleicht in dem Dunkeln unserer Unwissenheit sichver-(1) Natürl. Theol. F. 14. Bl. 466.