104philosophische Leser zum Empfang einer höhernOffenbarung S. 473. vorbereitet. Es muß da-her jedermann befremden, daß man Herrn Fe-der eben dieser Grundsäze wegen, wie wenig-stens die Sage geht, in Verdacht hat, die erdoch zu beweisen sich so viele Mühe giebt, undbesonders auch, da es weltkündig ist, daß ob-gedachte Lehrbücher nicht nur überhaupt vom„ katholischen Deutschland mit allgemeinem Bey-fall find aufgenommen worden, sondern auchauf mehrern katholischen Universitäten zum öf-fentlichen Vorlesen sind gebraucht worden, oh-U ne daß es jemanden in den Sinn gekommenist, sie für die Religion gefährlich zu halten.„Um so viel weniger ist es also auch glaub-„ lich, daß unter den Protestanten selbst überHrn Feders Lehrbüchern Bewegungen entstan-den seyen, da man überall bey den Protestan-ten mit Hochachtung seinen Namen nennen hö-ret. Auch weiset die Erfahrung aus, mit wel-chem Beyfall dessen Logick, und Methaphysick„ von den Protestanten sey aufgenommen wor-den, da diese schon zum fünftenmale hat auf-gelegt werden müßen, ohne, daß, so viel ichweis, von einem Protestanten um einige Ab-änderung darin wäre angesucht worden.Ich wünschte daher, um näher auf dieWahrheit zu kommen, von einem hochw. Dom-kapitel die Säze aus den Lesebüchern heraus-gehoben, und bestimmt zu sehen, die demsel-ben
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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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104
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