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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
Entstehung
Seite
77
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77§. 5.Wann die Tridentinische Kirchenversammlungverordnet, und gebiet, daß niemand nach seinereigenen Klugheit, und Gutachten in Sachen desGlaubens, und Sitten, welche zu Auferbauungder Christlichen Lehre gehören, die heilige Schriftwider den Sinn der Kirche, welche den wahrenSinn, und Erklärung der heiligen Schrift zubeurtheilen hat, oder wider die einstimmige Mey-nung der H. H. Vätter auslegen solle; folgt nachFeders Logick daraus, daß dieselbe einem jedenerlaube, und gestatte, aus allen übrigen Geschich-ten, Erzählungen, Gesängen, und Liederen nachseinem blosen Sinne gemeine, und weltliche Ge-dichten, sieberische Nachtsgesichter, hysterische Er-scheinungen, Ammenmärchen, Fratzen, Alpen,Sylphen, Gnomen, und Donquichottische Aben-theur zu schmieden, oder zu drechselen. Hat wohlein wahrer Christ dieses sich jemahls beygehenlassen; oder wird es in der Zukunft thun?§. 6.Der Orientalische Schriftgelehrte nimt erstden Satz an, daß man dem Dogmatischen Schrift-texte keinen Sinn andichten dörfe, der mit derLehre seiner, also vielleichte nicht der CatholischenKirche, und mit der einstimmigen Meynung derheiligen Vätter, in Widerspruche steht. Gleich da-rauf [aber fügt er aus dem Muratori hinzu.daß die heiligen Vätter in den menschlichen Wiſ-ſenſchaften