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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
Entstehung
Seite
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63kunden der göttlichen Offenbarung immer mitder grösten Achtung spricht, und schreibt, der" von Jugend auf die biblischen Grundsprachen mit unglaublicher Mühe studierte, der Tag undNacht in der heiligen Schrift forscht, und alleseine Kräften anstrengt, jene Schriften zu wi-derlegen, in welchen die Bibel lächerlich ge-macht wird? Sollte sich diese Anklage nichtauf ein kölnisches Gerücht gründen, als ver-stünde ich unter dem Fische, der den Propheten"Jonas verschlang, ein Wirthshaus zum Wall-fisch? Nach der Aussage meiner Kläger sind jameine Dissertationen fast in allen Händen. Wieleicht wäre es also dem hochwürdigen Dom-kapitel gewesen, sich vom Gegentheile zu über-zeugen, indem ich in meiner Sendungsgeschichtedes Propheten Jonas §. 16. diese Meinungselbst lächerlich fand, und sie widerlegte? Möch-te doch das hochwürdige Domkapitel nie aufsolche Gerüchte achten! Man streuet sie ge-flissentlich in Kölln aus, um die hiesige Univer-sität gehäßig zu machen. Schriebe man nichts,so würde man sagen: Was thuen die Theolo-gen in Bonn mehr, als die in Kölln? Wasnüzet ihre neue Universität? Jezt, da ich schrei-be, und durch meine Schriften den Beyfall desgelehrten Publikums erhalte; sucht man meineOrthodoxie in Verdacht zu ziehen, und dichtetmir Meinungen an, die meiner ganzen Denk-art zuwider sind. Doch ich will auf den Klag-punkt zurückkommen. Wenn ich seit dem Jahre1783 die heilige Schrift durch meine Disser-tationen