60„ Die Freyheit, welche dieser Cardinal, und“ mit ihme jeder denkende Schriftforscher ver-langt; ist so vernünftig, und nothwendig, daßsich ohne dieselbe gar keine wissenschaftliche Bi-belhermeneutick denken läßt. Das Concilium“ von Trient konnte, und wollte sie nicht den„ katholischen Theologen durch ein neues Gesetz“ rauben. Dies sagt wieder der gewiß unver-„ dächtige, unter den Augen des Römischen Hofsschreibende Jesuit, und Cardinal Pallavicini inseiner Geschichte des Conciliums von Trientlibri 6. cap. 18. Assermo primieramente,che il Caetano, quantunque ripreso per li-cenzioso da suoi medesimi, in questo dettonon proferi giamai sentimento contrario acio, che in quella parte fu disposto dal Con-cilio Tridentino. Secondariamente, che il4: Concilio non prescrisse, o restrinse con legge"nuova il modo d'intendere la parola di Dio;" ma Dichiaro per illecito, & per ereticale"cio, ch'era tale di sua natura, & per talesempre riputato, & dichiarato da' Padri, daPontesici, & da Concilii.„Wenn nun dies der wahre Sinn der tri-„dentinischen Verordnung ist; muß es mir nicht„ die ganze unpartheiische Welt eingestehen, daß„ ich mich nie gegen dieſelbe verſtoſſen habe?„ Denn wo habe ich je einen Schrifttext so er-klärt, daß die katholiſche Glaubenslehre unt„ Moral nicht dabey bestehen kann? Wo habeich etwas behauptet, daß die Väter, Päbste,„ Con-
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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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