58cernit, (sacra Synodus) ut nemo prudentiae"suae innixus, in rebus fidei, & morum, adaedificationem doctrinae christianae pertinen-tium, sacram scripturam ad suos sensus con-zorquens, contra eum sensum, quem tenuit,& tenet sancta mater Ecclesia, cujus est ju-dicare de vero sensu, & interpretatione scrip-turarum sanctarum, aut etiam contra unani-mem consensum Patrum ipsam scripturam sa-cram interpretari audeat.„Aus den Worten des Gesetzes, und aus„ dem Entzwecke, warum es gegeben ward, nem-lich zur Aufrechthaltung des katholischen Kir-“ chenſyſtems wird es klar, daß die Rede ſey„ von solchen Schrifterklärungen, die eine katho-„ liſche Glaubenslehre, oder Sittenregel betreffen.„ Der katholische Exeget darf nach dieser Vor-schrift nie einen Text so erklären, daß seineErklärung mit einer Glaubenslehre in Collisionkömmt. Er darf dem dogmatischen Schrifterte„ keinen Sinn andichten, der mit der Lehre sei-„ ner Kirche, und mit der einstimmigen Mey-nung der heiligen Väter im Widerspruch steht.In andern Fällen, und Materien ist die tri-teutinische Verordnung gar nicht anwendbar.„Denn jeder Anfänger in der Theologie„ weiß es, daß die einhellige Meynung der hei-„ ligen Vätter, und das Urtheil der Kirche in" rebus fidei & morum ausschlieslich für un-fehlbar angenommen werde.Denn
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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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58
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