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Sohn), Bl. 23 r , hat die Höhe von 27 Zeilen, also etwas über die obereSeitenhälfte. Die Stiche waren übrigens ursprünglich sicher nicht zurIllustration des Jan geschnitten. Am Schluß hinter dem Text (28") findetsich ein Holzschnitt-Ornament.
Gedruckt wurde das Volksbuch nach Ausweis des Titelblattes:t'Amstelredam. By my Harman Janfooon Muller jFyguerfny der woonende indeWarmoejtraet inden vergulden Paffer. S. über ihn Molhuyzen, Blök enKossmann, Nietiw Nederl. Biografisch Woordenboek, Bd. 7 (1927), c. 894 fr.A. W. Sijhoff, Leiden, und ferner E. W. Moes, De Amsterdamscbe Boek-drnhkers I (1900), S. 285—341, der in der Liste der VeröffentlichungenH. J. Mullers den Jan wt den virgiere als Nr. 246 aufführt; auch er kenntnur das Göttinger Exemplar unter Berufung auf K. Meyers Aufsatz 1Niederländische Volksbücher in Heft 8 (1895) von DziatkosSammlung bibliothekswissenschaftlicher Arbeiten.
H. J. Muller druckte, nachdem ihm seine Mutter das Geschäft ihresverstorbenen Gatten Jan Ewoutsz Muller im Jahre 1570 abgetreten hatte,bis zu seinem Tode 1617. Innerhalb dieser Grenze — doch vielleichterst um 1590 — ist also das Erscheinen des «Jan» anzusetzen. Er-wähnenswert ist, daß M., in seinen jüngeren Jahren wenigstens, als Kupfer-stecher mit Antwerpener Druckern in Verbindung stand. Dadurch könnteer auf das flämische Volksbuch, von dem wir freilich keinen AntwerpenerDruck kennen, aufmerksam geworden sein.
Die Sprache des Volksbuches — ich darf mich dabei auf das Ur-teil meines holländischen* Kollegen Dr. J. Hanntjes stützen — ist imGrunde süd-niederländisch, doch weist sie daneben auch brabantischeund nord-nl. Elemente auf, welch letztere auf den Druckort Amsterdamzurückgehen werden. Es ist also möglich, daß ein süd-nl. Originaldurch die Hand eines brabantischen Schreibers oder Setzers gegangenist, ehe es zu dem allein erhaltenen holländischen Niederschlag kam.
Der Druck ist nicht fehlerfrei. Hie und da sind Wörter verschrieben(z. B. i4 ,b , Schlußzeile ghetoeft statt gbeloeft, 9™, Z. 18 bestonste stattbegonste, i4 vb , Z. 5 von unten min statt min) oder ausgefallen (z. B. 24 va ,Z. 8 ergänze noemt) oder ein Satz in Unordnung geraten (9 rb , Z. 5 vonunten: /. weyden / dat hadde ooek meenigbc wonde ontfanghen), ferner Buch-stabenversetzung (z. B. nam st. man 2 5 vb , Z. 2 von unten), häufiger ver-wischte und ausgefallene Buchstaben, jedoch handelt es sich nur um leichtzu verbessernde Kleinigkeiten, so auch wenn 9 vb Dat XI für Dat IX,13" Dat XXIII J für Dat XIII J und 2i rb Dat XIX für Dat XXI Ca-pittel steht.
1 Ihm verdanke ich auch den Hinweis auf das Göttinger (ebenfalls einzige)Exemplar der Historie van broeder Ruyssche; s. meine Ausgabe, BruderReusch, Zwickauer Faksimiledrucke Nr. 28 (1919), S. 63.