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Systematisches Verzeichniß der Schmetterlinge der Wienergegend
Entstehung
Seite
278
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⛪die sich zwischen zwey zusammengehäfteten Blättern verbergen, oder durchihr haarichtes Aussehen schützen, und entweder sammetschwarz oder hoch-buntscheckicht sind (*). Man muß daher zugeben, daß der Keim oder dasGrundgewebe des jungen Räupchenkörpers schon also beschaffen ist, daß dernämliche Blättersaft bey jeder besondern Raupenart auf eine besondere Wei-se abgeändert, und zu einer besondern Verbindung geleitet wird, worausjene Verschiedenheit der Farben entstehet. Kann man aber dann in dem Ur-heber der Natur die Absicht verkennen, der Ausrottung einer solchen Artdurch diese Aehnlichkeit der Farbe vorzubeugen, und diejenigen Geschöpfe,denen er, um mehr Abwechslung, mehr Wirkung und Gegenwirkung inder Natur zu unterhalten, oder derselben übermäßige Vermehrung zu hin-dern, u. dergl., Feinde aufgestellet hat, nicht ganz ohne Mittel zu ihrerRettung zu lassen? besonders, wenn man beynebens noch erwäget, daßdie zween schwülstigen Ringe jederzeit Asthöckern ungemein ähnlich sind, unddaß die Raupe aus einem ihr beygelegten Naturtriebe, indem sie sich mitden letztern vier Füßen jedesmal an einen jüngern Ast ansetzet, mit dem üb-rigen Leibe unter einem mäßigen Winkel, ganz wie ein Sproß, aufgerich-tet, und in solcher Stellung unverrückt den Tag hindurch harret (Zur Verwandlung in die Pupe häftet die Raupe gemeiniglich ge-gen Ende des Septembers zwey oder drey Baumblätter mit einer bräunlich-ten Seide zusammen. In diesem Gewebe legt sie die Haut nach 2. oder 3.Tagen ab. Die Pupe ist braun; ihr Hinterleib schlank und spitzig. DerSchmetterling bricht unterm freyen Himmel meistens im May, in dem war-men Zimmer aber gemeiniglich im Jäner aus.XIV. §.(*) Von den erstern ist vorzüglich die Eu-braucht, einen von ihrem Kinne ausgezogenenlenraupe Fam. R. n. 5.; von den andern dieSeidenfaden an das Aestchen, auf dem sie sitzt,Spinnraupen Fam. B., u. 1. (in jedemanzukleben, um bey einem Windstosse oder der-Alter und in den verschiedenen Häuten), Fam.gleichen Umstande, wo sie sich auf dem AsteD., n. 4. und n. 6., die Eulenraupe Fam.nicht erhalten kann, durch Hilfe dieses eiligstB., u. I. u. d. m.verlängerten Fadens doch in der Luft hangen**) Wir müßen doch hier auch nicht ganzzu bleiben, und nach der Zeit wieder auf ih-übergehen, daß die Raupe, wie manche ande-ren Ast zu klettern.ren Spannraupen, bey dieser Ruhe die Vorsicht