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Systematisches Verzeichniß der Schmetterlinge der Wienergegend
Entstehung
Seite
47
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Probe mit den Surinamischen aus der Merian machen. Sie sollen zugleich zumBeweise dienen, wie man auch in den übrigen Gattungen mittels Zuziehung aus-wärtiger Arten die Lücken in den Familien ausfüllen, und die Uebergänge undVerbindungen merkbarer machen könnte. Z. B. der Schwärmer der 55sten me-rianischen Tafel würde ganz hübsch in unsrer Familie B der erste stehen, weil seineRaupe mit ihren halbspitzen Kopfe diese Familie mit der vorhergehenden Averbän-de. Der Schwärmer der 45sten und jener der 57sten Tafel (S. Carolina Lin.) ge-hörten zu unsrer Stechäpfelraupe und ihrem Schwärmer, folglich zu den übrigenRingleibigten. Sogar die auf der 3ten, 14ten und 38sten Tafel könnten hieher ge-zogen werden. Sie haben zwar die schwarzen Leibringe nicht so deutlich ausge-drückt, zeigen aber noch immer jene goldgelben Flecken, die unser Stechäpfel-schwärmer zwischen den Ringen stehen hat. Die Raupe der 5ten Tafel nähert sich,besonders Kopfe und Hinterleibe nach, unsrer Wolfsmilchraupe, ob schon die Sei-tenflecken fast in Ringe versließen. Der Schwärmer dieser Raupe würde die letzt-gemeldten drey mit unsrer Familie C verbinden. Zu dieser unsrer dritten Familiekönnten die zwo Arten der 47sten Tafel stossen, wovon die erste S. Vitis Lin. ist, diewir auch auf dem Titelkupfer aus unsrer Sammlung vorstelle. Ihre beyden Rau-pen haben zwar kein Horn, aber sie haben die Seitenflecken dieser Familie. Zwi-schen der letzten Art unsrer Familie D und ersten der Familie E scheint ein merk-licher Abstand zu seyn, ausgenommen, daß die Raupen beyder Arten ohne Hornsind. Allein man setze die surinamische Art der 3 4sten Tafel (S. Labruscae Lin.) da-zwischen. Die Raupe hat alles, was der Familie D eigen ist, daneben aber anstattdes Hornes einen Spiegelflecken, wie die erste Art der Familie E. Nach dieserArt würde sich jene der 39sten merianischen Tafel ganz wohl schicken, derenSchwärmer auch einen breiten stuffenweise abnehmenden Leib hat. Sodannkönnten mit unserm Sternkrautschwärmer noch ganz füglich der von der46sten Tafel, und der von der 33sten (S. Ficus Lin.) vereiniget werden. Letz-terer, davon dort eine Abänderung auch ohne Bart am Hinterleibe vorge-stellt wird, würde zugleich zeigen, daß, wenn wir eine ganze Familie, de-ren Arten sonst sehr viel Aehnliches untereinander haben, bartleibigt nennen,dieses nicht eben im strengsten Verstande genommenwerden müße.Zwey⸗