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1 = Abth. 1, Bildnerei (1857)
Entstehung
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XANTEN.

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nisch und neigen dem Uebergangsstyl zu. 13 Durchaus verschieden ist die Auffassung derNatur, der wir hier begegnen, von jener späteren naturalistischen Auffassung der Gestühlevon Cleve, Emmerich und Calcar. Pflanzen und Thiere erscheinen nicht in geistreicherRealität; erstere gehen nur die Motive ihres Wesens, um in strengeren Typen aufzutreten,letztere sind von der Phantasie külin weitergebildet. Alles ist allgemeiner, strenger, typischer.

la.Wangenstücke der nicht abgebildeten Theile der Chorstühle.

Ib.Armlehnen der Xantener Chorstühle.

2.Consolen der Silzhrelter von einem einzeln stehenden kleinen Gestühle derselben Zeit.

3.Theil eines Gestühls in der Kirche aus dem 16ten Jahrhundert.

4. 5. 6. 7. 8.Dieses Werk und die vier folgenden, welche in lebensgrossen Sandstein-FigurenChristi Leiden und Auferstehung auf dem Hofraum der Kirche vergegenwärtigen, gehörenzu den vorzüglichsten Werken des 16ten Jahrhunderts und sind alle von einem CanonicusBerendonk gestiftet.

Die Grablegung und Auferstehung haben folgende Inschrift:Corpus ubi exanimum justus deponit JosephSindone convolvens aller aroma parat.Myrrha aloe inunctum concludunt MausoleoFuneracrae aspectant fletibus usque piis.Attamen inferni dirumptis ille catenisEmicat in lucem. Victor ubique potensEmptus ad excubias miles deprehendit inanes.Semper enim domini splendida verba manenl.Gerardus Berendonk Canonicus. Xanct. F. C. 1536.In der Nische der Grablegung finden wir den Donator rechts knieend und ebenso

13. Mone: Anzeiger 1834 S. 105 fillirl zwei Inschriften an, welehe sich an den Gittern, die den Chorseitwärts ahschliessen, befinden, und bezieht dieselbe irrthttmlich auf die Chorstuhle, wozu garkein Grund vorhanden ist. Denn das Wort cancellus muss man docli auf das Gitter beziehen, anwelchem sich die Inschriften befinden. Dieselben lauten:

Annus C quater, M semel, X ter, jungile Septem ;

hoc opus ut munus donat de fratribus umis,

gaudeat absque poena Lambertus ut hinc ab Avena.

Die zweite: Est datus iste Deo cancellus pro jubileo,

pentlia ter X annis Goch C qualer M que Johannisfratris in ecclesia pax sibi perpetua.

Schon die Inschriften 1435 und 37 würden gar nicht zum höheren Alter der Stühle passen.