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1 = Abth. 1, Bildnerei (1857)
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GRIETHAUSEN.

ZYFFL1CH. — CKANEXGUUG.

GRIETHAUSEN,

Städtchen am linken Rheinufer, 3 /+ Meile nordöstlich von Cleve, gegründet in der Milte des14len Jahrhunderts von Graf Johann von Cleve, der ausser seinem Schlosse ein Nonnen-kloster daselhst gründete, 1 während schon früherhin ein nicht unbedeutender Rheinzoll hiererhohen wurde. 2 In kirchlicher Beziehung gehörte die Pfarre zur Diöcese Utrecht. 1596brannte der Ort ab und war 1711 und 1735 verheerenden Ueherschwemmungen ausgesetzt.

5.Sacramenlshäuschen aus Sandstein an 30' hoch, in der reichen Formhildung deslöten Jahrhunderts.

ZYEFLICH,

Kirchdorf an der linken Rheinseite, ungefähr 3 Stunden nordwestlich von Cleve. Graf Bal-derich und seine Gemahlin Adela stifteten hier im ersten Jahrzehnt des Uten Jahrhundertsauf den Trümmern ihrer Burg Cellum ein dem h. Marlinus geweihtes Kloster, welches Her-zog Adolf von Cleve 1436 nach Cranehbürg verlegte. 1

6.Altromanischer Taufstein aus dem Anfang des Uten Jahrhunderts.

CRANENBURG,

ein Städtchen 2 Stunden westlich von Cleve an der linken Rheinseite. Die Pfarrkirche da-selbst hestand jedenfalls schon vor dem Jahre 1311, 1 mit welcher im 15len Jahrhundertdas Collegium von Zyffiich verbunden wurde. 2 Cranenhurg war ursprünglich kölnisches Le-hen. Im Jahre 1675 schenkte der Churfürst von Brandenburg die Stadt dem Dr. Fey füreine glückliche Cur. 3

1. Gert v. d. Schüren S. 117.Teschcmacher S. 212.

2. Lacomblet 111. 691. 826.

1. Lacomblet 1. 159. 285. II. 153. 1049. IV. 220.Bint. I. S. 98 und 277.Dederich S. 245 und 278.

1. Lac. III. 99.

2. Lac. IV. 220.

3. Im 14ten Jahrhundert warf, der Legende nach, ein Communicant die ihm gereichte h. Hostie in ei-

nen Baum des Waldes, worauf plötzlich ein Kreuz hervorwuclis. Ileinel III. 170. Dieses, wieein angebliches Efenbeingefäss im Altar und ein anderes im Archiv, wollte uns der dortige Pfarrernicht zugänglich machen, wesshalb uns nähere Kenntniss mangelt.