WARBEYEN.
HUSBERDEN.
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ses Ortes,' der 200 Jalire später Warcondia zu lieissen scheint. 2 Die dortige Kirche desheil. Hermes wird als Hauskapelle des gräflich clevischen Hauses bezeichnet und wurdespäter dem Präceptorat des h. Antonius zu Hau incorporirt. Es heissl daselbst Werbeyde. 3
Tafel VI.l.
Taufslein aus Stein aus dem Uten Jahrh. Die Höhe beträgt 3 '/a', die Breite 3'.
2.
Pectoralschild der Schützengilde des h. Hermes zu Warbeyen, aus dem Anfang des16ten Jahrhunderts. Das Schild selbst ist von Silber, die Ornamente sind vergoldet. ImSchilde belinden sich auf kleinen Consolen die Statuetten der Madonna und des h. Hermes.Die Höhe beträgt 5", die Breite 2 Va".
3.
Tabernakelfuss aus Sandstein aus dem 16ten Jahrhundert, 38 V>" hoch. Die un-terste Fussplalte misst 28", die oberste 12'/a" in der-Breite. Beim ersten Anblick hältman dieses Werk für romanisch, indess lassen die wenigen Ueberreste des Aufbaues, dasfiligranartig durchbrochene Maasswerk der Wulste und die Zierlichkeit der Arbeit keinenZweifel, dass wir ein Werk des 16ten Jahrhunderts vor uns haben, in welchem man amUnterrhein oft romanische Formen mit Bewusstsein anwandte, wie am Backsteinthurm derMartinskirche zu Emmerich. Jetzt im bischöflichen Museum zu Münster befindlich.
HUSBERDEN,
Kirchdorf an der rechten Bheinseite, ungefähr 1 Stunde südöstlich von Cleve, wird wol dasHuswerde sein, welches 1265 als clevisches Lehen auftritt, 1 und zu welchem die dortigePfarrkirche ursprünglich als gräfliche Hauscapelle gehörte. 2
4. 4a.Taufstein von Sandstein aus dem löten Jahrhundert, von gleicher Formbildung wiederjenige zu Dornick. (Taf. IV. 8.)
1. Binterim I. S. 263.
2. Lac. I. 465.
3. Binterim II. S. 8.
1. Lac. II. 555.
2. Binlerim I. S. 263. II. S. 8.