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1 = Abth. 1, Bildnerei (1857)
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I. GESCHICHTLICHE UBEHSICHT DES CLEVISCHEN NIEDERRHEUNS.

Meer, ferner die Abteien Haftiborn, Knechtsteden und andere. 20 Mit dieser grossartigenStiftungsperiode, die im siebenten Jahrhundert mit der Kirche zu Rindern begann und mitden Prämonstratenser-Klöstern endete, mit dieser festen Begründung' der erblichen clevischenDynastie schliessl die erste grosse Epoche der niederrheinischen Geschichte. Die folgenden7 Herrscher beschenken reichlich die geistlichen Stiftungen, 21 fehlen nicht bei Turnierenund Kreuzzügen, 22 vermehren durch günstige Heirathen und kaiserliche Privilegien ihrenLandes- und Lehnsbesitz, 23 gründen Städte, die, kaum gegründet, sich selbständig fühlen,wie Wesel, 24 verherrlichen ihre Residenzen; 25 das Scepter reicht schon bis Dorsten, 26 jader Graf von Cleve erscheint sogar als Reichsslatthaller vom Rhein bis zur Weser. 27 Undgeschieht auch nichts Ausserordentliches, was die Geschicke der Welt bewegte, so leuchtetedoch ein glückliches Gestirn dieser Dynastie durch drei Jahrhunderte voran.

ZWEITE EPOCHE.Jene Reihe nicht mehr aufhörender Privatfehden und Familienzwistigkeiten, welchedie folgende Zeit so traurig charakterisiren, begegnen uns nun in reicher Zahl und füllendie Regierung Dietrich VIII. 2b (131147). Geldern und Cöln sahen von jeher nicht gleich-gültig das Wachsthum ihres Nachbarn; 29 mit wenig Unterbrechungen stehen sie fast einJahrhundert sich feindselig gegenüber. Kinderlos überliess Dietrich VIII. das Regiment seinemJüngern Bruder Johann (134768). Die Furien des schwarzen Todes durchzogen das Land,Widerspruch überall. Warf er auch das geistliche Gewand ab, weder Schwert und Klug-heit, noch eine rasch geschlossene Ehe retteten seinem Hause das Scepter. 30 Der Himmelversagte ihm die Nachkommen, und mit vermehrter Hausmacht, besonders aus der geldrischenBeule, 31 empfing abermals ein geweihter Priester die Bcgierung, Adolf von der Mark,

20,

2122

23.

24.25.

20.27.2S.29.30.31,

Barsch: Prämonstratenser Orden in d. An. d. bist. Ver. Jahrg. I. S. 141, Jahrg. II. S. 63.Bedhurg: Lac. I, 404, Meer: Lac. I, 415, Hamb. und Knechtst.: Bint. Codex I, p. 32, p. 118.

Erzd. I. p. 91.So Camp mit der Bheininsel Hön: Lac. I, 510. 11. 15. Ebenso Bedburg. Lac. I, 404 u. s. w.Knapp I. p. 281. Heinel 111. p. 98.Dietrich V. erhielt durch seine Frau Hadewig Wesel und Dinslaken. Lac. II, 492. Sein Sohn

besass die Vogtei über Meer und Weeze. Lac. II, 268 und 535. Dietrich VI. erhielt durch

seine Gemahlin Adelheid v. Heinsberg Sassenberg, die Vogtei des Domstiftes und des Cassius-

stiftes zu Bonn, Ahrweiler etc. Lac. II, 419.; belehnt Meurs Lac. II, 831. 946. 1055. IV, 98.

Dietrich VII. mit einer Nichte Kaiser Budolphs vermählt, erhielt dadurch Nymwegen und andere

Städte. Lac. II, 878. 93. 98.Lac. II, 265.Dietrich verlegte das 1334 auf Monreberg gegründete Canonichen-Collegium 1341 nach Cleve, gab

ihm neue Rechte und und der Stadt eine Verfassung. Lac. 111, 276. 369.Lac. II, 370. 73. 111, 13.

Lac. III, 99. 299. 305. 317. Angesehen als Bundesgenosse: Lac. II, 728.Lac. II, 1026 u. 27. III, 99. 20 7. 128. 157. 163.Bondam Charlerbnck p. 278. Lac. 11, 85. 87. 769. 839. 111. 854.Lac. II, 452. 442. 457.

Lac. 111, 445. 40. 4"

13. 543. 44. 52. 55. 616. 495. 97. 521. 606. 19. 20. 38. 64. 74.