Druckschrift 
Die Mainzer Buchdruckerfamilie Schoeffer waehrend des 16. Jahrhunderts und deren Erzeugnisse zu Mainz, Worms, Strassburg und Venedig : enthaltend d. Drucke d. Johann Schoeffer 1503 - 1531, d. Peter Schoeffer d. Juengeren 1508 - 1542 u. d. Jvo Schoeffer 1531 - 1555
Entstehung
Seite
147
Einzelbild herunterladen
 

147

Blatt 46 Vorseite alphabetisches Inhaltsverzeichniss.

Blatt 6 Rückseite Vorwort des Froschius an den Leser. Hieraufbeginnt der Text der Schrift mit Signatur A.')

Folio, ohne Paginirung, mit mehreren Tabellen in Holzschnitt undgedruckten Musiknoten in Cölner Notirungsweise auf fünf Linien.

(Argentorati P. Schoeffer et M. Apiarius 1535).

Mainz Stadtbibliothek (defect, bricht nach Signatur Fiii ab), Göt-tingen Univ. - Bibliothek.

Monatshefte für Musikgeschichte VIH (1876), S. 163.

8. Henrici Cornelii Agrippae epistola apologetica ad clarissimumUrbis Agrippinae Eomanorum Coloniae Senatum contra insaniam Con-radi Colin de Ulma Ord. Praedicatorii Monachi. Ex Bonna ij Januarii.Argentorati apud Petrum Schoeffer M . D . XXXV.

Octavo.

Quelle: Unbekannt.

Panzer, Annales VI, 126 n. 873.

1537.

9. Grosses T, rechts davon gedruckter Titel: Wittenber= | gischGsangbüchli | durcli Johan. Waltern, | Churfürstlichen von | Sachsensenger mey = | ster, vif ein newes | corrigiert, gebes | sert, vnd ge= |meret. | M . D . XXXVII . | Das grosse T bezeichnet die TenorstimmeRückseite des Titels leer.

Blatt 2 (Signatur Aii) Vorseite Vorrede Martini Luther. | DAsgeystliche lieder singen, gut vnd Gott angenem sei, acht | tc.

Blatt 3 (Signatur Aiij) Vorseite Vorrede Hans "Walthers: Es istnicht wunder, dass die Musica :c.

Blatt 3 Rückseite: Register mit wieuil stimmen, vnd wa ein jet-lich gesang zufinden sei . | Dieses Register führt auf Blatt 3 und 4(A iiij) Vorseite die enthaltenen Stücke der Reihe nach wie im Bucheselbst mit deutschen Zahlen auf, nämlich 21 vierstimmige, 15 fünf-stimmige und 2 sechsstimmige deutsche, 4 vierstimmige, 6 fünfstimmigeund 2 sechsstimmige lateinische Lieder auf, worauf die Zahl 22weder im Register noch als XXII im Texte vorkommt, indem auf 21und XXI sofort 23 und XXIII folgt.

Blatt 4 (Aiiij) Rückseite beginnen die Lieder mit den Texten:Komm heiliger Geyst, Komm Gott schöpffer heiliger Geist, zc, wobei

i ) Obigen auf dein Mainzer Exemplar beruhenden Angaben gegenüberzeigte Antiquar Cohn-Berlin ein Exemplar mit der Bemerkung an: Son titreest orne d'une belle figure s. b. repr6sentant un seigneur et sa dame qui ecoutentun joueur de corneinuse. Catalog Cohn GLXXV n. 418. Dieses erklärt siehdaraus, dass das Mainzer Exemplar möglicherweise der Widmung 1532 ent-sprechend einer andern Auf läge als der 1535 angehört oder das dort fehlendeSchlussblatt Baidung Griens Signet (Herr u. Dame mit Dudelsackbläser) enthältund eine A'erwechslung Colins von Titel mit Schlussblatt vorliegt.

147

10*