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II. Worms.
1512.
1. Die Mörin. Worms 1512.
Allegorisches Gedicht des Ritters Hermann von Sachsenheim.
Format ? n
Quelle: Unbekannt.
Muther, die Bücherillustration der Renaissance I, S. 254 ohneAngabe des Formats, Druckers und Fundorts. Der Ausgabe Strass-burg 1512') gegenüber zweifelhaft, möglicherweise aber ein gegen Endedes Jahres 1512 von Peter Schoeffer II hergestellter Raubdruck, dadie Vorrede des Herausgebers Iohannes Adelphus physicus vom 1. No-vember 1512 datirt und der Strassburger Druck 1512 den 25. Novemberbeendet ward. Goedeke, Grundriss I, 86 kennt keine Wormser Aus-gabe 1512, wohl aber die Strassburger 1512 1 ) und die Wormser 1538und 1539.
1513.
2. Rosengarten der Frauen. Wurms 1513.Quarto.
Quelle: Unbekannt.
Panzer, Annalen I, n. 754 (ohne Angabe der Firma).
Verfasser ist Eucharius Rösslin Licentiat und Arzt zu Frank-furt a. Main. Der Titel dieses oft gedruckten Buchs lautet gewöhnlich:Der schwangeren Frauen und Hebammen Rosengarten. Ich setze diesenDruck desshalb hierher, da 1513 sich in Worms nur Peter Schoefferals Buchdrucker befand. Eine Ausgabe 1528 Augsburg Steyner inQuarto mit Holzschnitten der Schule Burgkmairs in Darmstadt Hof-bibliothek.
1518.
3. Eyn wolgeordent vnd nützlich büchlin, wie man Bergwercksuchen vü finden sol, von allerley Metall, mit feinen figuren, nachgelegenheyt des gebirgs artlich angezeygt, Mit anhangenden Berck-namen, den anfallenden bergleuten vast diustlich.
1) Die Muri | Ein schon kürtzweilig le- | sen welches durch weilandHerr Herman von | Sachssehheini Ritter (Eins obentiirlichen handeis halb, soim in seiner Jugend | begegnet) lieplich gedieht und hernach die Mörin ge-nempt ist, Allen denen so si | ch der Ritterschaft gebruchen, auch zarterfrewlin diener gern sein wolten nit [ allein zu lesen kürtzweilig, sunder auchzu getrewer warnung erschiesslich | Holzschnitt.
Am Ende: Hie endet sich das hofflich büchlin die Morin | genant. Ge-truckt von Johannes Grüninger in der lobliehen freien stat | Strassburg, undvollendet uff sant kathereinenn abent inn | dem iar von geburt Cristi tausendfünffhundert XII . |
Die Vorrede datirt 1. November 1512 auf Seite 3 (Signatur Aij).
Folio, LIII Blätter.
Neuabdruck in Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart. CXXXVII.(E. Martin.) Daselbst S. 5 über diese Ausgabe.
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