Druckschrift 
Die Mainzer Buchdruckerfamilie Schoeffer waehrend des 16. Jahrhunderts und deren Erzeugnisse zu Mainz, Worms, Strassburg und Venedig : enthaltend d. Drucke d. Johann Schoeffer 1503 - 1531, d. Peter Schoeffer d. Juengeren 1508 - 1542 u. d. Jvo Schoeffer 1531 - 1555
Entstehung
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Quelle: Unbekannt.Böcking, opera Hutteni I, 37.

20. Lindenblättchen HOC IN VOLV | MINE HAEC CONTINEN-TVR I VLRICHI HVTTENI EQV. | Super interfectione propinqui suiJoannis Hut - | teni Equ. Deploratio.') | Ad Ludouichum Huttenum superinteremptio | ne filij Consolatoria . | In Vlrickum Vuirtenpergensemorationes V. | In eundem Dialogus, cui titulus Phalarismus . | Apologiapro Phalarismo, & aliquot ad amicos | epistolae . | Ad FranciscumGalliarum regem epistola ne | causam Vuirtenpergen . tueatur exhor-tatoria . Ad lectorem . | Res est noua, res est atrox, & korrenda, dis-peream j nisi legisse uoles . Vale . | Auf der Rückseite Ulrichs v. HüttenGedicht ad lectorem. 2 )

Am Ende: HOC VLRTCHT DE | HVTTEN EQVTT . | GER . IN-VECTI | VARVM | CVM ALIIS QVI- | BVSDAM IN TY | RANNVMWIR | TENPERGEN | SEM OPVS | EXCVSVM IN AR | CE STE-KEL- | BERK AN . | M . D . XIX . MENSE | VII BRI . | Rück-seite leer. 3 )

Quarto, 106 Blätter, Antiquatype 2, mit Initialen und dem Holz-schnitt: Ermordung des Hans von Hütten im Walde (Pacsimile davonin Böcking), sowie Ulrichs v. Hütten Bildniss auf Blatt 18 Rückseite,wahrscheinlich von Schäufelein gestochen. 0. J. Zweite Mainzer Auflage.

Darmstadt (B 1269), Sammlung Klemm Leipzig.

Klemm, Catalog n. 74. Böcking, opera Hutteni I, 45. Böckingbesass ein Exemplar mit der handschriftlichen Widmung: Pro venera-bilissimo viro domino Conrado Pewtinger ä Joanne Schoeffer calcographoMoguntinensi. Catalog Antiquariat Colin- Berlin CLX1V. n. 555.Goedeke, Grundriss I, 210.

1520.

21. HVLDERI | CHI HVTTENI EQ . GERM . | DIALOGI . |FORTVNA . | Febris prima . | Febris secunda ] Trias Romana . | In-spicientes . | M H |

t) Klemms Exemplar hat hier den Druckfehler: deproratio, was aufverschiedenen Satz, keine verschiedene Auflage schliessen lässt.

2) In Klemms Exemplar ist die Rückseite leer geblieben.

3) Auch dieser Druck gehört Johann Schoeffer zu. Die Type derselbenist die Johanns; die handschriftliche Widmung an Peutinger erachte ich je-doch nicht für einen zwingenden Beweis, dass Johann Schoeffer die Schriftauch druckte. Die Angabe des fingirten Druckorts Steckelberg erfolgte wohlaus Vorsicht und hat keine andere Bedeutung als diese. Andere Drucke mitdem Druckorte Steckelberg schreibe ich Johann Schoeffer nicht zu, da keineTypengleichheit vorhanden, muss aber auch die Annahme, als habe Franzvon Sickingen eine eigene Druckerei auf Ebernburg oder Laudstuhl besessen,welche namentlich von Strauss, Ulrich von Hütten vertreten, zurückweisen.Bei der Einnahme der Burgen des Franz von Sickingen 1523 fand sich nichtsDerartiges vor, auch mangelt in den Acten und Rechnungen des Archivs deredlen Familie von Sickingen darüber jeder Anhaltepunct. Diese Schriftensind anderwärts gedruckt, vermuthlich zu Strassburg.

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