Druckschrift 
Die Mainzer Buchdruckerfamilie Schoeffer waehrend des 16. Jahrhunderts und deren Erzeugnisse zu Mainz, Worms, Strassburg und Venedig : enthaltend d. Drucke d. Johann Schoeffer 1503 - 1531, d. Peter Schoeffer d. Juengeren 1508 - 1542 u. d. Jvo Schoeffer 1531 - 1555
Entstehung
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sich etliche cristen wider | micli setzen, anfechten Solliclic artickcl zuwid'legen Dar= | gegen ich antwurdt vli mit bescheidene rede vffgelösthab, | Welcher dass piichlein lesen will Der thü nit wie der hann |So er vber die glüende holen fleucht Vill gelesen, vnd we = | nig ver-standen ist besser vnterlassen. |

Am Ende: 11 Bitt gott vor mich . | Rückseite leer.

Dem Meister Arnold von Thongern Doctor und Lehrer der heil'.Schrift, obersten Regierer der Burse Laurentiana in Cöln gewidmet.

Gegen Reuchlin gerichtete Schrift. Vgl. Panzer, Annalen I, S. 329bis 330 n. 693.

Quarto, 24 n. gez. Blätter, Schwabacher Type. Obgleich ohnealle Bezeichnung dürfte trotzdem dieser Druck J. Schoeffer angehören,da nacli Böcking opp. Hutteni Suppl. II, 1, 75 feststeht, dass dieseSchrift in der Aprilmesse (1511) zu Mainz gedruckt ward. Ein Be-weis zweiten Ranges ist die Uebereinstimmung der Type mit derJ. Schoetfers.

Mainz Stadtbibliothek, München llofbibl.

Panzer, Annalen I, 329 n. 693. Böcking, opp. Hutteni Suppl.II, 1, 75. vgl. Maii vita Reuchlini S. 282. Geiger, ReuchlinS. 243. Catalog Rosenthal XXXVII n. 3435. Goedeke, GrundrissII. Aufl. I, 453.

1512.

5. Ordnung von kayss'licher Maiestat zu vnd'richtüg der ofl'enNotarie wie die jr Ampter vben sollen ausgange . mitsampt eynempenliche mandat das die nymäds nachtrucken: oder ob solichs dar-wider geschehe: dieselben : nymands: vff kauften noch verkauften nochfeyl haben solle . sie sey daii durch sie Kayserlichen Cömissarien zuReformirung: der Notarie verordet zuvor corrigirt vfi zutrucke erlaupt.

Folio, 4 Bogen. 0. J. (1512). Nach Panzer Druck J. Schoeffers.

Quelle: Unbekannt.

Panzer, Annalen I, 343 n. 724.

6. An Bebstiich heyligkeit vnd Kaysei'= | lieh Maiestat . Chur-fursten vnd | Fürsten des heyligen Römischen Reichs sambt | gemeinerRitterschatft, vnd des heyligen | reichs Stetten, den zukünftigen | scha-den der Christeheyt mo | gen ermessen, vn wo sie | wolle, denselbigen |gar leichtlichen | fürkomen | (ohne Schlusspunct). Mit Titelholzschnitt.

Quarto, 11 Blätter + leerem Schlussblatt. 0. J.')Schaffhausen Stadtbibl., Bamberg kön. Bibl., Mayhingen.Weller, repert. n. 668. F. W. E. Roth, Geschichte der Herren

und Grafen zu Eltz. Mainz 1889. I, S. XVII Note 304. Muther,

Bücherillustration I, S. 92.

1) Eine andere Ausgabe Nürnberg 1512 nennt Panzer, Annalen I, 344n. 725.

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