Druckschrift 
Die Mainzer Buchdruckerfamilie Schoeffer waehrend des 16. Jahrhunderts und deren Erzeugnisse zu Mainz, Worms, Strassburg und Venedig : enthaltend d. Drucke d. Johann Schoeffer 1503 - 1531, d. Peter Schoeffer d. Juengeren 1508 - 1542 u. d. Jvo Schoeffer 1531 - 1555
Entstehung
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in Wernigerode und des Secretärs der k. Universitäts - und Landes-bibliothek zu Strassburg Herrn Dr. Karl Schorbach, des Paulusmuseumsin Worms, des Stadtarchivs zu Strassburg, von denen ich Beschrei-bungen und Mittheilungen erhielt, während Antworten aus Halle a. d.Saale, Düsseldorf, Wolfenbüttel, Karlsruhe, Heidelberg u. s. w. Nach-richten über das Nichtvorhandensein von Drucken brachten. Allendiesen Anstalten sage ich auch hier meinen ergebensten Dank. Leidermuss ich aber auch die Ungefälligkeit der Frankfurter Stadtbibliothekerwähnen, die jede Benutzung alter Druckeaus bibliothekarischenGründen" gemäss gedruckter Bibliotheksordnung auch mir gegenüberablehnte.

Meine Arbeit wurde im Verlaufe eine sehr umfangreiche, in dieserAusdehnung im Voraus nicht geahnte. Die Auffindung der Druckeder Familie Schoeffer kostete mir viele Zeit und Mühe. Denn manchesind selten geworden und einzelne konnten geradezu gar nicht mehraufgefunden werden. Alle diese Drucke sind durch den Vermerk:Quelle: Unbekannt" gekennzeichnet. Bei ihnen standen mir nur dieAngaben meiner Vorgänger zu Gebote; für andere Druckwerkekonnte ich mich wenigstens auf die Angabe von Antiquariatscatalogenzuverlässiger Firmen berufen, durch die die Existenz der betreffendenBücher erwiesen ist. Aeltere Citate habe ich möglichst vermieden,alle auf ihre Originalität geprüft und manchen Druck lieber als zweifel-haft aufgeführt, um nicht durch neue Angaben alte Fehler weiter zuverbreiten. Bleibt dadurch auch bei dem redlichsten Bemühen Manchesungenau und unbeschrieben, so ist doch die weitaus grösste Zahl derDrucke aus Autopsie beschrieben und gesichert. Auf die zeilenmässigeWiedergabe der Titel und Endschriften, die Beschreibung der Formate,der Holzschnitte, des Umfanges an Blättern und Seiten, einzelner beson-derer Merkmale und Druckfehler, Satzvarianten eines und desselbenDruckes u. s. w. ist alle Sorgfalt verwendet worden, ohne gerade insKleinliche zu verfallen. Besonderen Werth habe ich auf das Verhält-niss der Drucke zu früheren oder späteren Auflagen, als Original- oderNachdrucke, sowie auf die einschlägige Literatur verwendet, sah mir aber