Berichtigungen und Zusätze.
Zu S. 9. Nach dem St. Galler Todtenbuche MGNecr. I 468 stirbt am 27. Febr.PirMilo comes. Ebenfalls zum 27. Febr. hat das Bamberger Todtenbuch b. Jafl'e V denEintrag Berthöldns comes. Nichts passt besser, als Beides auf den „ca. 1005" [alsoam 27. Febr. 1005 oder 1006] f Grafen Bertold zu beziehen, dessen Sohn durch K.Heinrich II in so nahe Beziehungen zu Bamberg gesetzt wurde.
Zu S. 14. Die Hoffnung, an die Anm. 40 noch während des Drucks eine Unter-suchung anknüpfen zu können, erwies sich wegen zu geringen Quellenstoffs trügerisch. —Auch St. 1347, die nicht interpolirte Urk., hätte schon oben 1. c. genannt werden können.
Zu S. 16, Anm. 53, Absatz I. Die „zweite Möglichkeit" würde zudem eine ganzkünstliche Deutung des patruus in der Urk. Eberhard's von 1056 erfordern. — Vgl. denAnhang I.
Zu S. 33 f. Herzog Bertold ist unter den vielen Intervenienten in St. 2612 vom24. Oct. 1062 aus Augsburg.
Zu S. 37. Ebenso mit Siegfried von Mainz in St. 2690 vom 20. Febr. 1066 aus Worms.(Danach und nach Obigem Anm. 122 u. 312 zu ergänzen.)
Zu S. 105. Sagen über Hermann's Entschluss, seine Ankunft in Cluny, Besucher ausder Heimath u. s. w. bei Eike von Repgow (hrsg. v. Massmann, Bibl. d. Stuttg. literar.Vereins, XLH. Stuttg. 1857) S. 542 f.
Zu S. 147 f., Anm. 512. Ich folgte noch der bisherigen Deutung des Bendelimsum.Aber es giebt (vgl. Zs. N. F. II 457) ein abg. Reindelshausenb. Umkirch im Breis-gau. Dort geschah die Handlung; darauf deuten auch die Vertreter des Baseler Bischofs:von Umkirch, von Bischoffingen, von Thiengen u. s. w.
Zu S. 179.1094, März 14. ist H. Bertold H mit Hermann von Königseckwald, Hessovon Schlatt, den von Wolfenweiler und Anderen bei einer Schenkung der von Honstettenan Kl. Allerheiligen zu Schaffhausen dort anwesend, QzSchwGesch. III 1, 37 f.
Zu S. 220. Bertold II hatte zwei Söhne des Namens Bertold. Sowohl die Genealogiein der St. Petriner und in der Thenenbacher Ueberlieferung (Freib. D.-A. XIV 85), wieauch der Gruftbefund bei Kolb HI 150 erwähnen einen in adolescentia gestorbenen BruderKonrad's, Bertold, den ich anfänglich mit Bertold HI identificiren zu müssen glaubte,während eine Trennung von ihm doch nothwendig ist. Das Ausschlaggebende ist der ver-schiedene Begräbnissort Beider: Bertold HE im Capitelsaal, jener Bertold in der Gruftante crucem der Kirche.
S. 233, z. 10 der Anm. 716.1. „Blankenberg" statt „Falkenstein".
S. 236. Hurningen ist das württemb. Herrlingen. Ueber die Familien von Hurningen,Herrlingen und Hirrlingen vgl. Baumann, Gaugrafschaften S. 130 f.
S. 236 u. 237 statt „Entersbach" 1. „Entringen".