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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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ILDie Stellung Kudolf's von Eheinfelden in Burgund.

(Zu Seite 24 u. 274ff.)

Erzählende Zeitgenossen Rudolfs, wie Bertold von Reichenau, Lambert u. A., wissennichts von einer Regierung Rudolfs in Burgund, ihnen allen ist er stets nur Herzog vonSchwaben. Die Ann. Leod. MGSS. IV 29 nennen ihn dann (zu 1077) dux Burgundionum,Ekkehard Uraug. S. 201 dux Alemanniae atque Burgundiae, Sigebert Gemblac. MGSS.VI 364 ducem Burgundionum; ("Waltram) de unit. eccl. MGSS. XVTT, daraus SA. S. 71,spricht von dem regnum Burgundiae, das ihm Kaiserin Agnes zugleich mit ihrer Tochterübertragen hätte. Die auf ihn gefälschte Urkunde (bei Gerbert, deRudolpho Suevico,St. Blasien 1785, S. 154; ZüUB. I 118f.) nennt ihn Buodolphus Soevorum dux; das Siegel(auf Gerbert's Titelblatt abgebildet) trägt die Umschrift RODOLFVS SVE[VORVM]DVX . Die Urk. Stumpf 2788, Fontes rerum Bernensium, Bd. I, Bern. 1883. S. 331 ff. istauch unecht, aber der Fälscher dieser Urk. von 1076 über burgundische Dinge vermag sichdoch nur auf die Intervention Svevorum ducis Boitdolft zu berufen. Die Stelle der GestaHcinrici imperatoris metrice (oder desCarmen de bello Saxonico") ed. "Waitz, Abh. d.Gott. Ges. d. W. XV (1870) S. 68 z. 1 f. resp. MGSS. XV P. II. 1230 z. 5f.

Hie [Budölfus] et in arma rapit secum, quos patria misit

Curia, male manus Ararim Bhodanumque bibentesmeint doch nur, dass Rudolf Truppen aus seinen Erbgütern herangezogen hatte. KeineUrk. aus Burgund gedenkt Rudolfs in der Datirung, während doch so oft in dieser Weisedie zähringisehen Verwalter Burgunds erwähnt werden. Dagegen wird in der salischenZeit der König (Kaiser) selber in der Datirung burgundischer (und zwar transjuranischer)Urkk. erwähnt MDSR. XIX (Repert. chron. de docc. rel. ä l'hist. de la Suisse Romande)in Nr. 375, 377 (regnante r. Heinrico in Burgundia), 378, 379; dann 395, 397, 409, 410,416, 423, 428, 440. Zu ihnen kommen die entsprechenden westjuranischen Datirungs-vermerke hinzu, die bei Kallmann beachtet und benutzt worden sind. Der König (oderKaiser) urkundet seinerseits uneingeschränkt für Burgund (vgl. die Urkk.-Reihen beiStumpf), der Herzog Rudolf dort gar nicht (die vorhin erwähnte gefälschte Urk. betrifftmit Zürich schwäbisches Gebiet). Dem späteren Rebellen Rudolf ist irgendwelche inBurgund geübte Verwaltung nicht entzogen worden; dagegen verfügt Heinrich IV(St. 2815) i. J. 1079 über burgundische Eigengüter des Geächteten. So fällt denn dasganze erste Oapitel in Gingins, Memoires sur le reotorat de Bourgogne MDSR. I. Laus.1838, das demRodolph de Rheinfelden premier recteur ou duc de la Bourgogne trans-jurane 10571077" gewidmet ist, sowie die darauf fussenden Darstellungen. (Auch Meyer