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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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576
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576 Genealogisches.

diesen Punct aber unten auch eine andere Lösung), 3) dass die Muttter Gerung's undHesso's von Blansingen in Einsiedeln selbst begraben liegt. Auch dass ein solcheseingewandertes Geschlecht sich eineNeuburg", Nimburg baut, passt ganz gut;bewiesen wird damit freilich Nichts. "Wenn ich noch etwas bei diesem Gegenstandeverweile, ist auch hier die Absicht nicht das, was Schulte MJOG. X 208 so vortrefflichbei dichtem Nebel sein Bauwerk mit den kühnsten Constructionen ausführen" bezeichnet;aber zu ein paar noch herbeigeschleppten Bauklötzen fand sich mühelos der Schlusssteinund so seien sie doch mitgetheilt. QzSchwGesch. III 1, 81 kommt ein von Gerung heran Schaffhausen (widerum an dieses, von der Einsiedler Vogteifamilie so begünstigteKloster!) gekommenes Gut in Weizen BA. Bonndorf vor. Ein wenig die Wutach aufwärtsvon Weizen liegt Fuezen, wo der St. Georgener Mitstifter Hesso Besitz hatte (Zs. IX 199u. 202). So findet sich das steht auch ohne jenen neuen Gerung fest die Familiein diesen Gegenden auch nördlich vom Rhein, und zwar unmittelbar an oder auf der Grenzedes Klettgaus. 1067 aber giebt es einen Klettgaugrafen Gerung (St. 2706), der sicher mit dem(QzSchwGesch. III 1, 16 genannten) Grafen Gerung von Rüdlingen (Ct. Schaffhausen) ausdem Klettgau zusammenhängt. Mitihm sind [aus seinem Hause, denn mehrere edle Familienvon Büdlingen gab's doch wohl nicht] Liutold und Lampert von Rüdlingen anwesend. Den-selben nicht allzu häufigen Namen Lambert führte aber auch der Bruder des frommen Eich-stettener Hesso (oben S. 101), so dass hier ein Zusammentreffen vorliegt, das denGrafenGerung und seine nächsten Angehörigen noch wahrscheinlicher zu demBlansingerGerungund Hesso in Verbindung zieht. [Stetten giebt es nun auch gerade hier, bei Hohenthengen(BA. Jestetten)] Femer erscheint 1094 (QzSchwGesch. III 1, 38) Hesso de Slate.Das passt am ehesten zu Schlatt (Ober- und Unter-) im Ct. Zürich, Amt Winterthur (worinauch Fisibachs liegt), das auch Ruinen von zweierlei, Burgen hat. Das breisgauischeSchlatt BA. Staufen sei nur erwähnt; es liegt etwas südlich von Rimsingen. Dieser Hessovon Schlatt aber trifft zu der angegebenen Zeit im Kl. Allerheiligen zu Schafthausen u. A.mit Hezelo's Sohn Hermann und mit Herzog Bertold H von Zähringen zusammen (auchmit den von Wolfenweiler und den von Honstetten). [Unmöglich wäre durchaus nicht, dasser mehr als ein blosses nicht interessirendes Familienglied, nämlich der St. Georgener Mit-stifter (f 1114) selber ist.] Immerhin also zeigt sich die Gerung-Hesso Familie schonviel ansehnlicher, hat auch das Klettgauer Grafenamt zeitweilig inne. Und nun noch einSchlussstein des Ganzen: imLiber Heremi, Jahrb. f. Schweiz. Gesch. X 346 werden ComcsHesso et Qisla de Baccanasich uxor eins genannt. Gisela aber hiess die in Kl. Einsiedelnruhende Mutter Gerung's und Hesso's von Blansingen; und der Graf Hesso kann jetztnicht mehr stören, nachdem wir auch den Grafen Gerung kennen gelernt haben. DerLiber Heremi ergiebt noch Nellenburgische Beziehungen für ein Schlatt und für eineWillebirg, unter der nach G. v. Wyss, Jahrb. 1. c. 318 schwer eine andere Edelfrau zu sehenist,als jene Freiin von Wülflingen, Willebirg, welche ihrem Gemahl, Graf Lütold vonMömpelgard (f 1043) die Herrschaft Wülflingen und Embrach zubrachte". Den NamenLütold aber hatten wir auch oben im Hause der Gerunge von Rüdlingen etwa zwei Menschen-alter später, zum Jahre 1087 (QzSchwGesch. HI 1,16), während eine ebenfalls jüngere Wille-birg (fl094) zu den Landoldingern gehört.Ferner (S. 349) noch andere, vielleicht wichtigereSpuren: Comes Hesso, maritus dominae Hütgardae occisus est. Und: (S. 351) Gerung gabeinen Theil patrimonii sui in villa Meilis et in Villa Mediölani. In diesem Orte Meilen (Ct.Zürich) aber gaben auch Graf Landold I und seine Gemahlin Liutgard (von Neuenbürg)