Besonderer Theil.
A.
Die Keichsämter
(in zeitlicher Aufeinanderfolge).
Die Grafenämter.
(Eine systematische Geschichte und Geographie der Gaue im Umkreis des Gross-herzogthums Baden nach Analogie des von F. L. Baumann für Württemberg Geleistetenwäre eine höchst wünschenswerthe Arbeit. Tüchtige Vorarbeiten liegen ja schon seitNeugart vor. Hier kommen nur die erkennbaren Beziehungen der Zähringer zu einzelnendieser Gaue in Betracht.)
Im Breisgau: Vgl. oben S. 3—18, 31, 81 f., 83f., lOOff., 106, 120f.,188. Die Markgrafenlinie wurde im Besitze dieser Grafschaft, welche schonim 11. Jahrh. auf sie überging, durch das Ereigniss von 1218 natürlich nichtgestört. Von Regalien im Breisgau entbehrten die Markgrafen die Berg-werke und die Wildbänne (s. über beides unter den Kirchenlehen, Basel),die Flüsse (s. S. 494 und insbesondere unter „Dreisam" bei den Einzelnamen),das Münzrecht zu Freiburg, auf das sie dann nach dem Aussterben derherzoglichen Stadtherren Rechte geltend machten (FUB. I 218), und einenTheil des Geleits (vgl. die Verfassungs-Urk. H. Konrad's f. Freiburg, Zs.N. F. I 193 ff.), wie auch ihre gräfliche Gerichtsbarkeit von herzoglicherSeite her durch die von der Krone bestätigten Sonderverhältnisse Freiburgs(s. d.) und ebenso schon Neuenbürgs a/Rh. (s. d.) durchkreuzt wurde.
Dingstätten im Breisgau sind zu Perollesholt [oben S. 102; ist etwaaus „Holz" „Feld", aus Perollesholt Berchtelsfeld (s. d. bei den Einzel-orten) geworden ? immerhin stehen dem Bedenken entgegen], ferner zu Alten-keppenbach, Bahlingen, Theningen, Burkheirn, Waldkirch, Offnadingen,Schliengen, Tannenkirch, Brombach und Rötteln (Zusammenstellung beiMaurer, Landgrafschaft 19).
ImThurgau. Vgl. S. 7, 15—18, 31, 119f., 128f., 141f., 147, 188.
In der Ortenau. Vgl. S. 10ff., 18, 31.
Im Albgau. Vgl. S. 19, 31, 234f.
Heyok. 32