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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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479
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Bertold's V Tod. 479

mehr unter den Lebenden; am 18. Febr. 1218 U29 war der letzte der Herzögevon Zähringen in das Grab gesunken.

Wo Bertold V gestorben ist, ist unbekannt, aber anscheinend imBreisgau, den er überhaupt in seinen letzten Lebensjahren bevorzugt zuhaben scheint 1480 , und wohl 1430 " im Schlosse zu Freiburg. Denn zu Freiburgim Münster begrub man ihn 1431 . Nicht bei seinen Ahnen in der klösterlichenStille auf dem Schwarzwald ruht der fünfte Bertold, sondern unterhalb seinerBurg auf dem Schlossberg, inmitten des weltlichen Getriebes, in welchem erselber sein Wirken gefunden hatte, der Städtegründer und Städtebeschützerin der Kirche auf dem bürgerlichen Stadtmarkt des ersten bedeutsamerenzähringischen Gründungswerkes. Aber auch St. Peter, ob es ihm gleichwenig zu verdanken hatte, ehrte das Andenken des letzten seiner herzoglichenSchutzherrn, dessen Jahreszeit es, wie die seiner Vorfahren, mit 5 Kerzenbeging, und die Bürger zu Bern, wo Bertold V das Andenken hinterliess,dass erdie Stadt gar schön und löblich beherrschte und alle ihre Sachenrichtete, dass die Stadt in gutem Frieden war" 1432 , haben seine Jahreszeitbei den Brüdern des Deutschherrnhauses, bei den Minderbrüdern und Pre-digern, wie in dem unteren Spital, im HeUiggeistspital und bei den Gutleutenin stattHchster Weise feiern lassen 1433 . So gedachte also das dankbare Bernseines Gründers bei jeder neuen frommen Stiftung in seinen Mauern. Undso immer auf's Neue bis auf die jüngste Zeit. Im Jahre 1600 hat die Stadt inihrem neuen spätgothischen Münster (erbaut 14211573) eine Wappentafel

mm Der Tag Ann. SGeorgii in s. n. MGSS. XVII 297; Geneal. Zaring. a. d.Thenenb. Urbar Freib. Diöc.-Arch. XIV 86. St. Peters spätes Todtenbuch hat zum3. Dec. depositio Berchtöldi quinti ducis de Zaeringen, officium cum 5 candelis; Justingerc. 18 u. die Freiburger Chronik bei Königshofen-Schilter S. 23 den 14. Febr. Das JahrAnn. STrudperti MGSS. XVII 293; Ann. Zwiefalt. MGSS. X 59 z. 3 u. 15; Ann. Marbac.MGSS. XVII 174. (Ann. Colmar. MGSS. XVII 189); Reiner Leod. MGSS. XVI 676 (duxBurgundie). Ann. Bernenses MGSS. XVII 271. Albericus Tresfont. MGSS. XXIII 907.(Ann. Seldentalenses Böhmer Font. III zu 1218: Perchtöldus comes obiit. Das ist dochwohl ein Anderer, wirklich ein Graf.) Liber Heremi Notae variae, Geschfr. 1 152 zum19. Aug. 1214.

U80 yi e u e i CQ t daher nennt ihn die Geneal. Zar. im Thenenb. Urb. 1. c: ducem Ber.,

rectorem Brisgaudie et Burgundie.»so. y gl- auchl Anm _ 14 4 7>

1481 Geneal. Zar. 1. c.

14,2 Justinger o. 18.

1488 Justinger ed. Studer, Anhang S. 295 ff. (Cronica de Berno). Auch Böhmer Font.IV 1. Die fratres domus Theutonice erhielten dafür jährlich 1 Pfund Pfennige, die Mino-riten (die 4255 nach Bern kamen), die Prediger (seit 1269) und das untere Spital je10 Solidi, das hospitale s. Spiritus (gegründet 1233) 6 und das Leprosenhaus 4 Solidi.

Noch im 18. Jahrh. verherrlichte der Pfarrer Bridel zu Basel Bertold V als denGründer Berns in einer französischen Epopöe, vgl. Schweizerisches Museum. Zürich,Jahrg. VI 1790, S. 874.