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des Reiches geleistet hast,.....dem König Otto .... treu und beständig
anhangest und seine Sache mannhaft und machtvoll begünstigest .... Wenndu aber anders verfahren wirst, was wir jedoch nicht glauben, so hast du unsanders geschrieben als du dachtest und unser gespottet, worüber wir unsereVerachtung-nicht würden verbergend überwinden können."
Gleichzeitig machte sich ein päpstlicher Legat auf die Reise, Cardinal-bischof Guido von Praeneste, der mit dem König Otto, nachdem dieser am8. Juni zu Neuss der römischen Kirche, ihren Besitzungen mit Einschluss derin Italien wiederzuerwerbenden, und dem Papste Gehorsam verbürgt hatte,zu Aachen zusammentraf und mit ihm am 29. Juni zu Cöln einzog, wo derCardinal die Briefe des Papstes an den König und die Fürsten übergab, Ottozum rechtmässigen König ausrief und den Bann über alle seine ferneren Wider-sacher aussprach 1367 . Bertold von Zähringen war auf die von dem Legatenunterwegs an die Pursten gerichtete Einladung nicht erschienen; er blieb auchfortan auf der Seite des in Deutschland siegreichen Staufers, während Albertvon Dagsburg, sein einstiger Genosse, wieder zu Otto übergetreten war undauch der Strassburger Bischof zu diesem im Geheimen neigte 13M , obwohl ergerade in dieser Zeit und weiterhin an Philipp's Hofe zu Hagenau erschien 1369 .Einen thätigen Eifer für den Staufer einzusetzen war aber Herzog Bertoldweit entfernt und obgleich Philipp in diesem Jahre mehrfach an den Ober-rhein kam, suchte er ihn nicht auf 1370 .
Dagegen versagte sich Bertold der staufischen Parthei nicht, als diese amAnfang des Jahres 1202 seines Namens bedurfte. Schon auf einem Hoftagezu Bamberg und dann in der zweiten Hälfte des Januar, als die Fürsten zuHalle um Philipp versammelt waren, wurde beschlossen, Einspruch gegen dasVorgehen des Papstes zu erheben, der Otto IV als einzig rechtmässigenKönig verkündet hatte. Es hegt kein Grund vor, anzunehmen, Herzog Bertoldsei in eigener Person in Halle anwesend gewesen; vielmehr spricht sein Fehlenin einer dort am 22. Januar ausgestellten, an Zeugen sehr reichen Urkundedesto deutlicher für seine Abwesenheit 1371 . Es galt jedoch, die ganze Stärkeder Parthei dem Papste in den Namen derProtestirenden aufweisen zu könnenund so hat man denn die Zustimmung Bertold's, der nicht der einzige auf demTage zu Halle abwesende Theilnehmer an der Erklärung war 1373 , offenbardurch Boten eingeholt. Die damaligen Anhänger Philipp's aber, die hier ge-schlossen auftraten und denen sich Bertold zuschreiben liess, seien aufgezählt,
1867 Winkelmann 219; B..F. 217 mit a—c.
1868 Winkelmann 207 u. 210.
1869 B.-F. 55. 63.
«76 y g j ,jj e Zeugenreihen bei B.-F.
1871 B.-F. 64.
137» Yg]_ "Winkelmann 255, Anm. 1 (dazu die Berichtigung im Nachtrag).