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spalten; seine Schmalseiten standen gegen Norden und Süden, die Breitseitennach Morgen und Abend, nur kleine romanische Fensterlein in der starrenMauerfläche verstatteten dem Innern ein spärliches Licht und über dem einendavon" an der Südseite war der verhältnissmässig kleine Stein, der jene In-schrift trug, eingefügt. Im heutigen Breisach sucht man ihn vergebens, i. J.1770 haben ihn die Oesterreicher abgetragen und aus seinen Quadern ihreKasernen gebaut 1350 . Was von dem alten Breisacher Schlosse selbst nochübrig blieb, ist mit zu Grunde gegangen, als die groben Geschütze derFranzosen im September 1793 fast die ganze Stadt in einen wüsten Schutt-haufen verwandelten, aus dem sie nicht wieder ganz emporgewachsen ist, so dassder heutige Besucher der oberen, auf dem Felsen gelegenen Stadt durch dieBeste alter Häuserfronten und ihre Thüren unmittelbar in die über denTrümmern der Wohnstätten angelegten Weingärten tritt.
In einer Breisacher Inschrift aus der Mitte des 13. Jahrhunderts aberwurde der Hofburg gedacht, die sich der Herzog erbaute 1851 . So sprichtdenn Alles dafür, dass Bertold V diesen ihm verpfändeten Sitz sich dauernderhalten zu können glaubte und vielleicht auch bei seinem Tode besass 1348 .
Nach seinem Einzüge in die unterworfene Bischofsstadt, bei welchemPhibpp zum ersten Male die aufstrebende Strassburger Bürgerschaft kennenlernte, die er bald danach, indem er den Grund zu ihrer städtischen Un-mittelbarkeit legte, als Gegenpart gegen den der Beobachtung bedürftigenBischof zu benützen wusste, nach diesem Einzüge, bei welchem sicherlichauch der Herzog von Zähringen noch anwesend war, ging der König nachThüringen, dessen Landgrafen Hermann er durch Spenden von Reichsgutfür sich gewann. Nicht anzunehmen ist, dass Bertold, nachdem er dieelsässischen Angelegenheiten vor und zu Strassburg hatte schlichten helfen,den König noch weiter begleitet habe, denn schon damals war er nur aufbesonderes Ersuchen erschienen. Und er fehlt in den Zeugenreihen der(spärlichen) Urkunden aus der zweiten Hälfte des Jahres 1199, wie in denNachrichten der erzählenden Schriftsteller. Für den Anfang des Jahres 1200gestatten es die Nachrichten, bestimmter zu sagen, dass Bertold nicht beidem Könige war.
Als aber König Philipp am Beginn des April wieder nach Strassburgkam, erschien der Herzog Bertold; ausser ihm Erzbischof Konrad von Mainz,die Bischöfe Konrad von Speyer, Lupoid von Worms, Diethelm von Constanz,
pro fraude Burgundiae gens populatur. „Ein Schloss, das ist lang zerbrochen gewesenund neuwlich wiederumb erbauwen, darinn fast ein wehrlicher und starcker Thurm, denhat etwan Hertzog Berthold von Zäriugen der 3. bauwen lassen . . .".
i»5o e^ Martini, Zs. des (Geschichts)-Vereins u. s. w. von Freiburg. III. Freib.1874, S. 278.
1,81 Kolb, Lexicon 1 154, Trouillat I 585: Bertholdus [von Basel] tenet hanc, quamdux sibi struxerat aulain.