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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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406
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406 1179. 1180.

Lausanner Vogteien aber, sowohl die hohe im Namen des Reiches, wie dieeigentliche Bisthumsvogtei finden sich auch fortan in den Händen Ber-told's IV und später seines ihm nachfolgenden Sohnes.

Herzog Bertold, dem wir zuletzt im März 1179 zu Riegel begegnetwaren, traf noch in diesem selben Jahre nebst seinem Sohne mit dem Kaiserzusammen, als dieser Ende Mai in Constanz weilte. Ausser ihnen waren derErzbischof Arnold von Trier, der Constanzer Bischof Bertold, Herzog Weif,Herzog Friedrich von Schwaben, Markgraf Hermann von Baden, die GrafenRudolf von Pfullendorf, Hartmann von Kirchberg und sein Bruder Otto,Manegold von Veringen mit seinem Bruder Heinrich und seinen Söhnen,Hartmann von Kyburg, Burkard von Hohenberg und sein Bruder Friedrich,Bertold von Zollern und Friedrich, Bertold und Ulrich von Berg, der Con-stanzer Vogt Diethelm von Toggenburg und Andere zu Constanz an-wesend 1231 . Vielleicht kam hier zwischen dem Kaiser und dem Herzog dasGespräch auch auf Bischof Roger, dessen gegnerische Haltung ja von vorn-herein unverhohlen war, so dass etwa eine Verständigung erzielt wurde, dieFriedrich dann mit bestimmte, in der eben vorhin erzählten Weise eine andereHaltung, als einst gegenüber dem freilich bescheidener auftretenden undsich an des Kaisers eigene Rechtsobrigkeit wendenden Genfer Bischof ein-nehmen zu lassen.

Möglicherweise spielte sich diese ganze Angelegenheit in ihren Anfängenauch noch auf einem anderen Felde ab. In einem Briefe 1232 , der nur in dieseZeit hineinpasst, sendet Herzog Bertold seinen Freiburgern im LausannerSprengel seinen Gruss und den Wunsch desSieges über die Feinde". DieStadt war angefeindet worden, denn der Brief spricht von Hilfsvölkern, diesie herbeigezogen hatte. Wenn diese Feindseligkeit gegen Bertold's jungeStadt etwa irgendwie von Bischof Roger ausging, würde sich auch destobesser erklären, warum die Freiburger St. Nicolauskirche, obwohl sie demneutralen Kloster Päterlingen gehörte, erst so spät, erst 1182 von demDiöcesan geweiht werden konnte.

Die Freiburger Stadtbehörden hatten zu den Soldkosten jener Hilfs-truppen auch das Kloster Altenrvf, insofern als es in Freiburg ein Hausbesass, herangezogen. Auf erhobene Beschwerde entschied der Herzog, dieseBeitragserhebung sei unzulässig, weil er das Altenryfer Haus von allem Zinsund jeder weltlichen Gerichtsbarkeit befreit habe und mahnte eben in jenem

1281 St. 4281 dux Bertholdus de Zaringa et filius suus. Die Beurkundung geschah fürUhldingen (BA. Ueberlingen), nicht Ueberlingen, wie Dümge S. 146 und danach Stumpfhat. Vgl. FUB. V67f.

1282 Schöpflin V 124, Soloth. Wbl. 1827, 455f., Rec. dipl. du ct. de Fribourg I 3f.Herkömmlich1179" undca. 1179" angesetzt. Dazu berechtigen die Nennung desPriesters H(ugo) und des Schultheissen T., dem 1182 schon ein anderer im Amt gefolgt ist.