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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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390 1169-1171.

das Gründungs- (d. h. Patronats-)recht der Kirchen zu Kirchen, Eimeldingenund Markt in Besitz, während das Kloster behauptete, dieses Recht stehe seitAlters ihm selber zu. Die Sache kam vor Bertold's Gericht, vor welchemder mit Bertold gemeinschaftlich die Angelegenheit betreibende Abt Burkarddie Klage führte. Die Kirchener, Adelgot und Luipold, waren mit ihrenGenossen zugegen und wurden nach Bede und Widerrede zum Beweis ange-halten. Sie führten ihn mit 7 geeigneten Zeugen, die aussagten, dass sie seitlanger Zeit die Inhaber des streitigen Rechtes seien. So musste Bertold trotzseines nicht verhehlten persönlichen Widerstrebens die Klage Steins abweisen,worüber er dem Adelgot und Luipold eine Urkunde gab, welche als an-wesend auch den Decan und Mönche von Stein und andererseits eine AnzahlLeute aus der Kirchener Gegend, dazu den Edelherrn Heinrich von Largaund ein paar zähringische Ministerialen nennt. Die Malstätte selbst bleibtunbekannt 118 °.

Im nächsten Jahre 1170 traf Bertold wieder mit dem Kaiser zusammen,und zwar in Mengen, wo Friedrich am 15. Mai für den Bischof von Chururkundete. Auch Hugo von Tübingen, der weifischen Haft entledigt, waranwesend und ausserdem Bertold's Bruder Rudolf, der in der Zwischenzeit(1168) in Folge der Bemühungen der Namur'schen Verwandten auf denLütticher Stuhl gelangt war und für die verlorenen Mainzer Hoffnungendamit wenigstens theilweisen Ersatz gefunden hatte. Auch diese Zusammen-kunft von Mengen stellt eine weitere Befestigung der längst begonnenenWiederaussöhnung der Staufer und Zähringer dar 1181 . Ausser den beidenBrüdern und Hugo waren auch die Grafen Rudolf von Pfullendorf, Ulrichvon Lenzburg, Hartmann von Kirchberg, Manegold von Veringen undBurkard von Zollern, sowie Konrad von Schussenrieth, Gottfried von Gundel-fingen, Egelolf von Urslingen, Swicber und Ulrich von Aspremont 1182 ,Heinrich und Ulrich von Medezen anwesend.

1180 Urk. Bertold's, Schöpflin Vll2f. Die Urk. selbst giebt die Jahreszahl 1169,der Zusatz Epacte I giebt die genauere Bestimmung Sept. 1.Dec. 24. Die Concurrenten(2) stimmen zu 1169; die Indiction 1 passt nur zu 1168, ist also falsch. Die Entscheidungwurde von dem Constanzer Bischöfe und 1190 auch von Papst Clemens III bestätigt, derjedoch den Herzog von Zähringen nicht mit erwähnt. Vgl. die Urk. Schöpflin V 130f.

1181 St. 4113. Eudolfus Leodiensis episcopus. Bertoldus dux de Geringe. BischofRudolf's Geschichte muss wenn sie von Neuem bearbeitet werden soll eine geson-derte Darstellung finden, da sie mit der der Herzöge bei weitem nicht so eng verwachsenist, als diejenige Gebhard's von Constanz. Immerhin wird sie auch hier gelegentlich zustreifen sein. Sie ist in tüchtiger Weise behandelt worden von Karl Zell, Rudolph vonZäringen, Bischof von Lüttich, Freib. Diöc.-Arch. VII 107ff. (Unbedeutend ist Ring,Notice sur Rodolphe de Zaehringen, eveque de Liege. Gent 1841, übers, v. M. Trefzer,Freib. Unterhaltungsblatt 1841 und SA. Freib. 1841. In der Allg. deutschen Biographiefehlt der Bischof).

11 a Dep. Hautes-Alpes ? oder aus des Lütticher Bischofs Nähe?