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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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369
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Rückkehr aus Italien. 369

der Löwe und Bertold im . Dieser wird auch jetzt wohl wieder durch dieDiöcesen Sitten und Lausanne gezogen sein.

Denn in keinen Zeitpunct besser, als in diesen, passt eine Urkundeohne Datum, die er für Hautcret erHess 112s und in der er das Kloster mitallen seinen Besitzungen in Schutz nahm, sowie allen ihm selber Unterstelltengebotj dem Kloster sicheren Frieden zu halten, auch unter dem frischen Ein-druck der Synode von Pavia hinzufügte, dass Niemand das Schisma zum An-lass eines Vorgehens gegen Hautcret machen solle, er selber mit kaiserlicherBefugniss im , d. h. als Reichsvertreter, Rector, entlaste das Kloster von jederBeunruhigung darüber und verbürge ihm Frieden für die ganze Dauer desSchisma's.

In diesen Tagen und auf dieser Fahrt, meine ich, suchte Bertold auchseine Stellung im Bisthum Genf 1125 zu begründen.

Erst am 24. Febr. 1155, also kurz ehe Genf dem Zähringerherzog zu-gewiesen wurde, hatte der Bischof Arducius aus dem Hause der Herren vonFaucigny nach mancherlei Uebergriffen der Grafen mit dem Genevois-GrafenAmedeus I zu St. Sigismund bei Gresy einen Vertrag 1126 abgeschlossen, derden Vertrag von Seyssel 1127 erneuerte, den i. J. 1124 der Bischof Humbertmit Amedeus' Vater Aymon II eingegangen war und der bisher die recht-liche, aber durch die erwähnten Gewalttätigkeiten der Grafen durchbrocheneGrundlage des beiderseitigen Verhältnisses gewesen war. Jener Vertrag vonSeyssel unterstellte den Grafen als Lehnsmann dem Bischöfe, während dieserdem Grafen die Stadt überliess und sich daselbst den Bann, die verschiedenenRegalien und die Gerichtsbarkeit vorbehielt, jedoch in Criminalfällen dieBestraften an den Grafen zur Vollstreckung übergeben sollte; die Kirchen,die der Graf damals in seiner Gewalt hielt, erhielt das Bisthum zurück, eben-so ein Drittel der kirchlichen Zehnten, während der Bischof vorbehaltlichder Rechtsprechung des Papstes es leiden wollte, dass zwei Drittel derselbendem Grafen verblieben. Das alles wurde zu St. Sigismund bestätigt und aus-führlicher festgestellt und der Graf dabei ausdrücklich als Vogt unter dem

naa Otto Morena 621; in St. 3892 vom 16. Febr. ist Berthöldus dux de Zaringanoch genannt, in der undatirten St. 3886 nicht mehr.

"" Schöpflin V 107; MDSR. XII 2, S. 141. Die Urk. steht im Chartular vonHautcret (St.-A. Lausanne), aus dem sie allein bekannt ist, unmittelbar nach der Urk.Bertold's von 1157; andererseits bestimmt sich ihre Zeit durch die Erwähnung des Schis-ma's und die in Betracht kommenden Anwesenheiten Bertold's in seinem Burgund.

1154 ex parte domni imperatoris.

1125 ygj m ers ter Linie Spon, histoire de Geneve, Genf 1730 (neue Ausgabe)2 Bde. 4°, dazu die sonst Anm. 865 genannten Werke. Eine Stammtafel der Grafen desGenevois MDSR. XII.

1128 Spon H Nr. 3.

1,27 ib. Nr. 1.Heyck. 24