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Geschichte der Herzöge von Zähringen
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360 1167.

schon im Lausanner Sprengel. Die Grenze lief dann weiter bis zum Titlis,erreichte, auf der Höhe der Alpen entlang laufend, den Genfer See bei demöstlichen Thore von Villeneuve, verliess ihn wieder an der Aubonne, um diesehinauf begleitend den Jura zu überschreiten, zwischen diesem und dem Doubs,danach an diesem selbst entlang zu laufen, abbiegend den Jura abermalszu überschreiten und nordöstlich von Solothurn am Einfluss der Siggerenbei Attiswyl an die Aar zurückzukehren 10U .

Als Regalien des Lausanner Bischofs werden ausdrücklich genannt 1095 :Strassen, Wegzölle, Verkaufszölle, Münze, Markt, Mass, alte oder nach ge-meinsamem Rath aufgestellte Banne, "Wasserläufe, offenkundige "Wucherer,Diebe, Räuber. Von dem Vogt der Lausanner Kirche heisst es 1096 :DerVogt hat vom Bischof die Vogtei ausserhalb der Mauern der Stadt [Lau-sanne] und in den Höfen des Bischofs Avenches, Bulle, Courtille, wofür erdes Bischofs Lehnsmann ist. Zum Vogteirecht gehört der dritte Theil derBanne in dem burgus Lausanne und in den drei genannten Höfen; inEscheitis hat der Vogt keinen Theil." Das ist die bischöfliche Vogtei,die Emmo von Gerenstein inne hatte und er auch unter dem zähringischenReichsvogt behielt, während sie von seiner Familie später an Herzog Ber-told IV verkauft worden ist I097 .

Bischof von Lausanne war zu der Zeit, da Bertold die Reichsvogteiüber die drei ostburgundischen Bisthümer erhielt, der am 21. Jan. 1145erwählte Amedeus von Olermont und Hauterive, der vorher Mönch in deshl. Bernhard Schöpfung Clairvaux gewesen war, das Bisthum bis zu seinemTodestage am 27. Aug. 1159 regierte und der Nachwelt den Rufeines der tüch-tigsten und frömmsten Kirchenfürsten hinterliess. Ttim nun und zugleich fürseine Nachfolger schwor Herzog Bertold 1098 bei jener Zusammenkunft: freie

1094 Grösstenteils nach MDSR. VI S. XXXI, vgl. auch die dortige Karte nebender etwas abweichenden Spruner-Menke'schen Nr. 42.

1086 Chart. Laus. MDSR. VI 426.io96 fo 427.

1087 Chart. Laus. S. 48. Von Otto und "Wilhelm von Gerenstein zu Bischof Landrichs(11591177) Zeit, gegen dieses mit Bertold sonst in gutem Einvernehmen stehendenBischofs Willen.

1088 ib. 434. In älterer resp. correcterer Form ist der Vertrag inserirt in die BulleAlexander's m von 1179, Oct. 17, Anagni, J.-L. 13475 (bei SchöpflinV120ff. zu 1178, wasdurch Indiction und Pontificatsjahr richtig gestellt wird).Forel, Gingins' Mitarbeiter,setzt MDSR. VI, S. LXVI den Vertrag in die Jahre 115258. Davon müssen, wiewir wissen, die Jahre 11521156 ausser Betracht bleiben, 1158 passt nicht. Für 1157 istdie Zusammenkunft mit Amedeus von Lausanne durch H. Bertold's beide Urkk. bezeugt. Für das quae ab episcopo (im Chartular: a manu episcopi) tenebantur giebt Reese S. 23die richtige passivische Deutung auf Lausanner Kirchenlehen; dagegen beziehe ich in demSatze über die Mutationsgebühr das sicut et alia regalia nicht zu sine omni datione, sondernzu reciperet.