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Geschichte der Herzöge von Zähringen
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350 1155.

besonders gerühmt 10M , doch werden auch wohl Bertold und die Seinen unterden Kämpfern nicht gefehlt haben.

Am anderen Tage verliess der Kaiser zusammen mit dem Papst dieNähe Korns und gönnte dem von Marsch, Kampf und Hitze ennatteten Heereeinige "Wochen der Erholung in den Gegenden am Anio und später auf denHöhen des Apennin. Eine Urkunde, die nach ihrer Datirung am 1. Juli amBerge Soracte (für die Grafen von Treviso) ausgestellt ist, nennt auch Bertoldals Zeugen 1065 , ebenso das in diesen Tagen für Lucca erlassene kaiserlicheMünzprivileg 106li und endlich die vom 7. Juli aus Frascati datirte aber-malige Verleihung der schon zu Kivarolo ihm zugesprochenen Regalien anden Delphin Guigo 1067 , die Friedrich wohl nicht ohne Absicht als nunmehrigerKaiser wiederholte, wie um so mehr zu vermuthen ist, als Bertold auch geradein dieser Urkunde (womit man seit den leichteren Erfolgen Friedrich's jaüberhaupt wieder begonnen hatte) nur Herzog von Zähringen betitelt wurde.

Ende Juli 1008 marschierte dasHeergegen Spoleto, weil dieses das Fodrumverweigert und dann an der Zahlung und Strafe betrogen hatte, und erstürmtedie Stadt. Von da führte es der Kaiser an die adriatische Küste in die Nähevon Ancona, wo ihn die Gesandtschaft des griechischen Kaisers traf, anihrer Spitze vornehmste Männer, Michael Palaiologos und Johannes Dukas.Um den griechischen Kaiser, Manuel, seinerseits zu begrüssen, sandte Friedrichnach Berathung mit den Fürsten seiner Umgebung 1069 den Abt Wibald ab.

Die Botschaft der Griechen zielte darauf hin, den deutschen Kaiser fürein gemeinsames Vorgehen gegen die Normannen Unteritaliens zu gewinnenund Friedrich's eigener hochplanender Geist war gerne genug zu einer sohoffnungsreichen Bethätigung seiner Kaisermacht bereit. Aber er scheitertean dem Widerspruche der vorsichtigeren Fürsten. Lange mühte er sich in dererneuten Berathung, der er mit den Fürsten und Vornehmeren des deutschenHeeres pflog, sie auf seine Seite zu ziehen 1070 ; nur der Erzbischof von Cölnnebst Hermann von Constanz und Einigen 1071 , die zu nennen nicht wichtig

io64 jjicht nur von Helmold (SA. 158), den ja Heinrich am meisten interessirt,sondern auch von dem römischen Dichter, dessen Werk E. Monaci, il Barbarossa e Ar-naldo da Brescia in Roma, Rom 1878 (SA. aus dem Archiviö della soc. Rom. di storiapatria I) zum Theü herausgegeben hat (S. 11 des SA.).

1066 St. 3714. Wahrscheinlich ist die TJrk., wie bereits Stumpf bemerkt, schon un-mittelbar nach dem Abmarsch von Rom beim Passiren des Soracte ausgestellt worden undnur die Ziffer vor kal. iulii ausgefallen.

1086 St. 3718. Bertoldus dux de Geringen.

1067 St. 3715. Bertholdus dux Ceringie.1088 Vgl. St. 3720 zu Otto Fris. g. Fr. 114.1088 Otto Fris. g. Fr. SA. 116.

1070 ibid.

1071 Otto Fris. Chron. cont. SBlas. 425 f.