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Geschichte der Herzöge von Zähringen
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343
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Bertold's Italienfahrt mit dem König. 343

von Mömpelgard 1039 ; auch dem Erzbischof von Arles konnte Friedrichdie Rechte seines Hochstifts in dieser Zeit bestätigen 104 °. Ferner wurdedem Herrn von Clerieux seine Erhebung erneuert WH1 . Auch der WormserTag am 3. Mai 1154 sah vier Bischöfe der Provence bei dem Kaiser anwesend,dazu den Herzog Bertold selbst und den Burgunder Guigo von Albon, diegeistlichen Fürsten von Mainz, Halberstadt, Strassburg, Speyer, "Worms undAugsburg, Heinrich den Löwen, Weif, den Pfalzgrafen Hermann, den Mark-grafen Hermann von Baden, den Landgrafen Ludwig von Thüringen, denGrafen Ulrich von Lenzburg und Andere 1041 ",

Einige Wochen später gelang die endliche Erledigung der bairischenSache; das Herzogthum wurde nach Spruch der Fürsten Heinrich dem Löwenübergeben. Diese Sache hatte den König um so mehr gedrängt, als er jetzt vordem Beginn der Romfahrt stand. Am Anfang October sammelte er dieTruppen auf dem Lechfelde 1042 . Bertold von Zähringen, auf den die RückgabeBaierns -an seinen Schwager einen widerum günstigen Eindruck gemachthaben mochte, war unter den wenigen Fürsten, die in Friedrich's kleinemHeere die Fahrt mitmachten, und war somit wenigstens bestrebt, in dieserRichtung seinen Antheil an dem Vertrage von 1152 zu erfüllen; es warenausser ihm von weltlichen Fürsten und Herren nur noch des Königs BruderKonrad, Heinrich der Löwe, Heinrich von Kärnthen, der vertriebene Boles-law von Polen, Ottokar von Steyer, des Königs treuer Begleiter Hermannvon Baden, der Pfalzgraf Otto von Witteisbach und die Grafen Werner vonHabsburg, Ulrich von Lenzburg, Werner von Baden, Bertold von Andechs undErnst von Hohenburg, die neben den geistlichen Herren von Oöln, Trier,Bamberg, "Worms, Basel, Constanz, Fulda und Wibald von Corvey an demZuge Theil nahmen. Der Bischof von Lüttich und einige Grafen kamen späterzur Verstärkung nach. 1800 Ritter zählte das Heer 1043 ; da ist es allerdingsschon an sich schwer glaublich und auch 1158 wird sich ein solcherZweifel begründen, dass 500 davon allein von Herzog Bertold zugeführt seinsollten, ohne dass es die Ueberlieferung ausdrücklich vermerkt hat. Bertoldhatte nicht nur des Königs Wollen, sondern auch das eigene Können in jederWeise überschätzt, als er 1152 den Vertrag über Burgund abschloss. Immer-hin hat er dem Könige in Italien die wichtigsten Dienste zu leisten vermocht.Dass Bertold keinen besonderen Weg durch Burgund zu nehmen versuchte,

1089 St. 3678 vom 17. Jan. 1154. Hüffer 31.1040 St. 3679.

1011 St. 3680, in denZusätzen und Berichtigungen" ist der Unechtheitsstern fort-gelassen. Vgl. auch Hüffer 70.

104 la St. 3685. Bertholdus dux Burgundie.

1042 Otto Fris. g. Fr. SA. 90.

1048 Otto Fris. g. Fr. SA. 4 (nach eigener Mittheilung des Königs).