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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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336
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336 1152.

König von Frankreich, ward jedoch in Folge eines Vertrages beider Königeauf dem Marsche in Kleinasien nebst seinem Bruder, dem Markgrafen vonMontferrat, auch dem Grafen Rainald von Bar, dessen Bruder dem Bischofvon Metz und Anderen dem Heere Konrad's III zugetheilt lon . Amedeusstarb auf dem Kreuzzuge. Ein Versuch, die Zugehörigkeit Savoyens seinemNachfolger gegenüber energischer zu betonen, ist von Konrad III nicht mehrunternommen worden. Das Erzbisthum Tarentaise und die gleichnamigenBisthümer der genannten drei Grafschaften unterstanden den Grafen, wennauch Belley erkennbare Bemühungen machte, sich dieser Hoheit zu ent-ziehen.

Die Burgund umschliessende Reichsgrenze lief nicht genau die Rhonehinab 1012 , sondern bezog auch das Lyonnais, den am rechten Ufer belegenenTheil des Delphinats und das Vivarois ein. Das Lyonnais war unter denletzten Saliern gut kaiserlich; auch der Erzbischof von Lyon datirte nachdem Wormser Vertrage wieder nach der Regierung des Kaisers, und nichtnur die Abtei Savigny unterhielt Beziehungen zu den deutschen Herr-schern 1013 , sondern auch die gräflichen Rivalen der Erzbischöfe, die vonForez hatten in Heinrich IV ihren Herrn erkannt.

In der Dauphine lagen die Grafschaften Viennois mit dem ErzbisthumVienne, Grenoble mit dem Bisthum, Diois mit Bisthum Die und Valen-tinois mit Valence. Auf das Erzbisthum Vienne wurden wir schon vorhingeführt. Die Delphine von Vienne oder Albon waren auch im Nachbargebietevon Grenoble mächtig, von wo ihre Stellung ausgegangen war-, zu ihrenLehnsträgern im Viennois gehörte auch der Herr von Clerieux, bis dieser1151 durch Konrad HI die Reichsmittelbarkeit erlangte, welche er freilichnicht lange zu behaupten vermochte 10U .

Die Bischöfe von Grenoble stellten sich feindlich gegen die deutscheKönigsmacht. Ihre Besitzungen wurden fortwährend durch Uebergriffe derDelphine geschmälert, die seit dem Anfang des 12. Jahrhunderts auch Antheilan der Stadtherrschaft von Grenoble erlangten.

In Die gingen die dortigen Grafen bei dem Bischof zu Lehen. Be-merkenswerth ist, dass 1145 ein Edler des Gebietes in der Datirung einerUrkunde des deutschen Königs gedachte.

In Valence besass der Bischof auch die Grafschaft.

Mit Die und Valence sind wir bereits in das Gebiet des alten Nieder-burgund eingetreten. Hier hatte sich, wie auch der staufisch-zähringische

1011 Bernhardi, Konrad III S. 645.1012 HüfferS. 8.

1018 St. 2888. Sie hatte Besitz im "Waadtlande.

1014 Yg]_ jjüffer 70 u. 23 und Kallmann 54 mit einer eigenthümlichen Selbst-berichtigung.