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unter seinen (uns bekannten) Begleitern gewesen wäre; von Aachen aus nachSachsen, wo er bis über jenen ersten Juni hinaus verweilte. Auch dort warBertold nicht bei ihm. So schrumpfen die Möglichkeiten von selber bis aufden Frankfurter Wahltag ein und dort finden wir zur Bestätigung auch diebeiden vornehmsten Fürsten anwesend, die Bürgen des Vertrages wurden:Herzog Heinrich und seinen Oheim Weif' 004 , ferner den mit zugezogenenCanzler Arnold.
Auch aus diesem Grunde also konnte schon oben die Meinung auf-gestellt werden, dass Herzog Bertold zu den Reichsfürsten gehörte, die am5. März 1152 den hochstrebenden Staufer mit schliesslicher Einstimmigkeit 1005zum König der Deutschen erhoben. Und sogleich danach ist der Vertraggeschlossen worden, der den Zähringer zum stellvertretenden Herrn derweiten Lande ganz Burgunds und der Provence zu machen versprach undihm zur Erlangung dieser Herrschaft des Königs eigenen Beistand zusagte,der dem Herzog Konrad fühlbar gefehlt und den dieser vergeblich von Lothargehofft hatte. Zum stellvertretenden Herrn, zum Rector, wie auf demkleineren Gebiete bisher Herzog Konrad; denn der König hatte nicht ver-säumt sich ausdrücklich vorzubehalten, wenn er selber im Lande sei, alle Be-fugniss des Statthalters wieder an sich zu nehmen. Bertold's Gegenleistungbestand in der Unterstützung der Romfahrtpläne, die das stolze Herz deskühnen Staufers sogleich bewegten. Der Vertrag liegt also nicht nur formell,sondern auch inhaltlich, mit Leistung und Gegenleistung in jeder Beziehungschon nach, wenn auch unmittelbar nach der Königswahl, er ist nicht fürdie Wahl geschlossen worden. Dass mündliche Besprechungen vorher-gegangen sein mögen, die Bertold's Eifer für Friedi-ich's Wahl befeuert, ihnvielleicht auch zum Unterhändler bei seinem Schwager Heinrich gemachthaben, soll darum wenigstens nicht ausgeschlossen sein.
Während der neue König mit Weif, Albrecht dem Bären, Matthäusvon Lothringen und einigen geistlichen Fürsten, auch dem getreuen Ulrichvon Lenzburg zur Krönung nach Karl's des Grossen Stadt eilte 1006 , rittBertold, wie schon gestreift wurde, von Frankfurt aus heim. Vor ihm imSüden lag, was sein Herz in Freude bewegte und erwartungsvoll hoffen Hess,sein weites, weites Land: von den lieblichen Hängen der Ortenau und derschwäbischen Alb, die bald im Grün und Blüthenschnee des Frühlingsprangen sollten, bis an das ferne Gestade des tyrrhenischen Meeres hinab.
1004 y g i darüber H. Prutz, Heinrich der Löwe, Lpz. 1865, S. 101 u. H. Prutz,Kaiser Friedrich I, Danzig 1871—1874, 1 29.
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1008 Otto Fris. g.Fr. 83 cum paucis, quos ad hoc yäoneos iudicavit, caeteris in pacedimissis. Die im Text genannten Namen ergeben St. 3615, 3617, 3618, auch noch 3623 u.3624 für Weif.